Wir haben stets energiereiche Lebensmittel ohne großen Energieaufwand zur Verfügung. Wir werden zum Verzehr von zu vielen Kilokalorien, von zu zucker-, salz- und fettreichen Lebensmitteln verleitet. Warum ist das so? Wie wird unser Essverhalten beeinflusst? Wie lässt sich gegensteuern?
Energiereiche sowie zucker-, salz- und fettreiche Lebensmittel sind oft leicht verfügbar. Verschiedene externe (z.B. Verfügbarkeit, Portionsgrößen, Preisangebote) und interne (z.B. Stress, Genuss, Belohnung) Faktoren können dazu beitragen, dass wir mehr essen, als wir benötigen. Warum mögen viele Menschen süße Lebensmittel, und weshalb ist diese Vorliebe nicht automatisch mit einer Sucht gleichzusetzen? Das Seminar beleuchtet kontroverse Ernährungsaspekte anhand aktueller Literatur und zeigt, wie eine gesundheitsförderliche Ernährung im Alltag umgesetzt werden kann.
Faktoren, die das Essverhalten beeinflussen
Gründe für unsere Lebensmittelauswahl
Einordnung von Lebensmitteln als „gesund“ oder „ungesund“
Vorliebe für süße Lebensmittel und die wissenschaftliche Kontroverse um „Zuckersucht“
Wissenschaftliche Hintergründe des Essverhaltens
Praktische Tipps für eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise
Sie lernen, die verschiedenen Einflüsse auf das Essverhalten einzuordnen und verbreitete Aussagen über Ernährung anhand aktueller Literatur zu bewerten. Sie erfahren, welche Faktoren sich beeinflussen lassen, und erhalten praktische Anregungen für eine gesundheitsförderliche Ernährung im Alltag.
Für die Veranstaltung ist kein Vorwissen nötig. Ein grundlegendes Interesse an Ernährung ist Voraussetzung.
Dieses Kurzseminar vermittelt auch psychotherapeutisch tätigen Berufsgruppen praxisrelevante Informationen. Bei adipösen Personen kommt es oft zu psychischen Belastungen oder sie suchen psychotherapeutische Unterstützung für eine nachhaltige Änderung des Essverhaltens. (Mit)behandelnde PsychotherapeutInnen sind häufig mit health beliefs oder erfolglosen Diätversuchen solcher KlientInnen konfrontiert und können Betroffene durch Kenntnis basaler ernährungswissenschaftlicher Grundlagen und aktueller Ernährungstrends psychoedukativ noch besser begleiten.
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärzte und Ärztinnen anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Ihrer Landesärztekammer.
PsychologInnen; Psychotherapeutische Berufsgruppen; ÄrztInnen; BeraterInnen; Pflegeberufe; Studierende; Weitere (GesundheitswissenschaftlerInnen); Keine Beschränkungen; Andere Berufe mit fachlichem Bezug
Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.
Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.