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Tell me what you really want!

Tell me what you really want!

Sexuelle Fantasien und Praktiken fachlich verstehen und begleiten

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Sexuelle Fantasien und Praktiken fachlich verstehen und begleiten

Sexuelle Themen können irritieren oder verunsichern, insbesondere wenn Praktiken, Fantasien oder Lebenswelten wenig vertraut sind. Wir werden sexuelle Vielfalt differenziert und fachlich fundiert einordnen, damit Sie KlientInnen offen, selbstreflektiert und ohne vorschnelle Bewertung begleiten können.

Wenn KlientInnen von BDSM, Kinks, Rough Sex, Fantasien oder Sexualität unter Substanzeinfluss berichten, kann dies in Beratung und Psychotherapie anspruchsvolle Einordnungsfragen aufwerfen. Gemeinsam hinterfragen wir Mythen und Vorurteile und prüfen, welche Informationen wirklich relevant sind. Bedeutung und Funktion des Verhaltens, Consent und Grenzen, Risiken, Leidensdruck und Stigmatisierung? Wir erörtern gemeinsam, was wir brauchen, um auch wenig vertraute sexuelle Lebenswelten professionell zu explorieren und Grenzen der eigenen Kompetenz zu erkennen.

Wesentliche Inhalte:

  • Sexuelle Vielfalt jenseits des Vertrauten kennenlernen

  • Fantasie, Wunsch, Praxis und sexuelle Identität unterscheiden

  • Psychologische Bedeutungen und Funktionen sexueller Praktiken und Fantasien

  • Consent, Macht, Grenzen und Risikokompetenz

  • Konsensuelle Variation vs. problematische Dynamiken differenzieren

  • Professionelle Exploration eigener Scham und Normen

Nutzen und Mehrwert:

Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit sexuellen Themen, die zunächst irritieren oder schwer einzuordnen sind. Sie lernen, relevante Fragen zu stellen, zwischen konsensueller Vielfalt, Risiko, Leidensdruck und problematischen Dynamiken zu differenzieren und KlientInnen zu begleiten, ohne vorschnell zu pathologisieren, zu bagatellisieren oder zu normalisieren.

Wissenswertes:

Ulrike Kiewitt ist Psychologin, syst. Coach und Trainerin der Positiven Psychologie, u.a. mit dem Schwerpunkt auf dem Forschungsgebiet „Positive Sexualität“. Sie befindet sich zudem in der Ausbildung zur Systemischen Psychologischen Psychotherapeutin.

Bei diesem Seminar handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Schulung zur Durchführung oder technischen Sicherheit spezifischer Sexualpraktiken. Der Fokus liegt auf dem professionellen Umgang mit sexueller Fremdheit, Ambiguität und schwierigen Einordnungsfragen.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärzte und Ärztinnen anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Lehmiller, J. (2018). Tell me what you want. The Science of Sexual Desire and How It Can Help You Improve Your Sex Life. Robinson.

Eignung:

PsychologInnen; Psychotherapeutische Berufsgruppen; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; BeraterInnen; Sexualberatung; Studierende; Andere Berufe mit fachlichem Bezug

Seminarzeiten:

Do.08.04.202709:00 - 17:00

Veranstaltungsort:

Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.

Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.


Celia  Nobis

Ihre Ansprechpartnerin

Celia Nobis (030) 209166-3433 c.nobis@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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