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Postmaterialistische Psychologie

Postmaterialistische Psychologie

Wie ein mehrdimensionales Menschenbild die psychotherapeutische Praxis transformiert

Postmaterialistische Psychologie

Wie ein mehrdimensionales Menschenbild die psychotherapeutische Praxis transformiert

Die postmaterialistische Psychologie betrachtet den Menschen als mehrdimensionales, bewusst agierendes Selbst. Basierend auf neurobiologischen und indigenen Konzepten wird das Selbst als Bewusstsein zur Grundlage einer „selbstbewussten“ Psychotherapie, die das innere Verbundenheitgefühl und Sinnerleben in den Fokus stellt.

Die Psyche wird als integrative Verarbeitung des körperlichen, emotionalen und mentalen Erlebens verstanden. In indigenen Traditionen werden der Mensch und seine Lebenswelt als mehrdimensionale Schöpfung verstanden. Der Forschungsbereich der „postmaterialistischen Psychologie“ betrachtet den Menschen als bewusst agierende Instanz im Kontext der Verbundenheit mit seiner gesamten Lebensumwelt. In diesem Seminar wird das Selbstverständnis im Sinne verschiedener Bewusstseinszustände, innerer und gesellschaftlicher Werte und ein ganzheitlicher Lebensstil für eine „selbstbewusste Psychotherapie“ in den Fokus gestellt.

Wesentliche Inhalte:

  • Das mehrdimensionale Selbst

  • Differenzierung verschiedener Bewusstseinszustände

  • Gefühle der Verbundenheit und des Sinnerlebens als Ressource

  • Ganzheitliche praktische Anwendungen als Grundlage salutogenetisch orientierter Psychotherapie

  • Spiritualität im Sinne des „Eingebundenseins“ als Ressource in der Psychotherapie

Nutzen und Mehrwert:

Die wissenschaftlich erwiesene Ressource des Selbsterlebens als über den Körper hinaus existierendes Bewusstsein, welches sich mit der gesamten Lebenswelt verbunden fühlt, rückt mit dem Aufkommen achtsamkeitszentrierter Ansätze mehr in den Fokus. In diesem Kontext betrachten Sie im Seminar die Perspektive einer „wissenschaftlich orientierten Spiritualität“ mit vielen Praxisimplikationen.

Wissenswertes:

Psychotherapie als ein integratives Behandlungskonzept möchte den Menschen in seiner Komplexität betrachten und verstehen. Ein aufgeklärtes spirituelles Selbstverständnis umfasst die Erfahrungsfelder des Bewusstseins, des Verständnisses für Verbundenheit und ein tief verankertes Wertebewusstsein, welches einen ganzheitlichen Lebensstil zum Ziel hat.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärzte und Ärztinnen anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Kabat-Zinn, J. (2019). Gesund durch Meditation. Knaur MensSana.

Miller, L. (2022). Das erwachte Gehirn. Arkana

Siegel, D. (2022). Intraconnected - MWe. W. W. Norton & Co.

Eignung:

PsychologInnen; Psychotherapeutische Berufsgruppen; Coaches + SupervisorInnen; Studierende; Andere Berufe mit fachlichem Bezug

Seminarzeiten:

Mi.07.04.202714:00 - 17:30

Veranstaltungsort:

Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.

Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.


Yvette Tischer

Ihre Ansprechpartnerin

Yvette Tischer (030) 209 166 333 y.tischer@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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