Wenn Veränderung feststeckt, ein Anliegen ambivalent bleibt oder ein nächster Schritt noch nicht greifbar ist, kann ZRM® neue Zugänge eröffnen. Sie erleben, wie bewusste Motive, implizite Bedürfnisse und Körperwissen verbunden werden und daraus stimmige Entwicklungsmöglichkeiten entstehen.
An einem eigenen Entwicklungsanliegen erleben Sie einen fokussierten ZRM®-Prozess. Über somatische Marker, Bilder, Ideenkorb und Affektbilanz wird sichtbar, wie bewusste Motive und implizite Bedürfnisse zusammenwirken: Sie können sich bestätigen, ergänzen oder in Konflikt stehen. Daraus entwickeln Sie ein Motto-Ziel, prüfen dessen Stimmigkeit und verankern die Haltung körperlich. Meta-Schleifen übertragen die Selbsterfahrung auf Coaching und psychotherapeutische Praxis.
Festgefahrene, ambivalente oder blockierte Entwicklungsanliegen mit ZRM® verstehen und begleiten
Bewusste Motive und implizite Bedürfnisse über somatische Marker und Bilder in Beziehung setzen
Mit Ideenkorb und Affektbilanz Motive bestätigen, ergänzen oder Motivkonflikte sichtbar machen
Ein ressourcenorientiertes Motto-Ziel als integrierende Haltung entwickeln
Die Haltung systemisch prüfen: persönliche Konsequenzen, Einflussmöglichkeiten und reale Begrenzungen
Motto-Ziele durch Embodiment, Micro-Move und körperliche Erprobung verankern
Einsatzmöglichkeiten und Grenzen ausgewählter ZRM®-Elemente in Coaching und Psychotherapie
Sie erleben, wie ZRM® bei festgefahrenen, ambivalenten oder blockierten Entwicklungsanliegen neue Zugänge eröffnen kann. Sie lernen, Motiv-Bedürfnis-Dynamiken zu erkennen, daraus eine stimmige Haltung zu entwickeln und diese körperlich zu verankern – mit reflektiertem Transfer auf Coaching und Psychotherapie.
Das Seminar verbindet Selbsterfahrung und professionelle Methodenreflexion. Es vermittelt keinen vollständigen ZRM®-Grundkurs. Für die psychotherapeutische Praxis zeigt es, wie implizite Bedürfnisse, Motivkonflikte und Ressourcen zugänglich gemacht und in eine tragfähige Haltung übersetzt werden können. Strukturelle, relationale und klinische Grenzen des Vorgehens werden ausdrücklich reflektiert.
Vorkenntnisse im ZRM® sind nicht erforderlich. Erwartet werden die Bereitschaft zur Arbeit an einem eigenen, gut begrenzten Entwicklungsanliegen sowie zur aktiven Teilnahme an Einzel-, Tandem- und Kleingruppenübungen. Das Seminar richtet sich an psychologische, beratende und psychotherapeutische Berufsgruppen, Coaches sowie weitere Fachpersonen, die Menschen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen begleiten. Für fortgeschrittene Studierende der Psychologie bzw. Psychotherapie ist das Seminar bei vorhandener Beratungs- oder Praxiserfahrung grundsätzlich geeignet. Primäre Zielgruppe sind berufstätige Fachpersonen.
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärzte und Ärztinnen anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Ihrer Landesärztekammer.
Psychotherapeutische Berufsgruppen; Coaches + SupervisorInnen; BeraterInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld; Suchtberatung; Studierende; Andere Berufe mit fachlichem Bezug
Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.
Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.