Endometriose betrifft weit mehr als nur die körperliche Gesundheit – sie beeinflusst zahlreiche Lebensbereiche und geht oft mit erheblicher psychischer Belastung einher. Erfahren Sie in diesem Vortrag, welche evidenzbasierten, multidisziplinären Therapieansätze heute zur Verfügung stehen und welche neuen Erkenntnisse die aktuelle Forschung bereithält.
Endometriose ist ein „medizinisches Chamäleon“ und stellt Betroffene durch ihre vielfältigen, teils periodischen, teils dauerhaften Beschwerden vor große Herausforderungen. Neben den körperlichen Symptomen leiden viele Patientinnen unter hoher seelischer Belastung, Einschränkungen im Alltag und Belastungen in der Partnerschaft. Auch Komorbiditäten wie das Reizdarmsyndrom oder Unfruchtbarkeit sind keine Seltenheit. In diesem Vortrag erhalten Sie einen fundierten Einblick in die besondere Belastungssituation Betroffener, die zentrale Bedeutung einer multidisziplinären Behandlung und wirksame, evidenzbasierte psychotherapeutische Ansätze.
Endometriose verstehen: medizinische Grundlagen zu Entstehung, Symptomen, Diagnostik und Therapie
Chronische Schmerzen einordnen und behandeln: bio-psycho-soziale Zusammenhänge und multimodale Therapieansätze
Wirksame Unterstützung im Überblick: evidenzbasierte multidisziplinäre Behandlungsansätze und psychotherapeutische Interventionen
Endometriose betrifft etwa jede zehnte Frau und ist für viele Betroffene mit großem körperlichem und seelischem Leidensdruck verbunden. Dieser Vortrag vermittelt Ihnen fundiertes Wissen über die Erkrankung und ihre vielfältigen Auswirkungen. Lernen Sie evidenzbasierte psychotherapeutische Interventionen kennen und erfahren Sie, weshalb ein multidisziplinäres Therapiekonzept eine zentrale Rolle in der Behandlung spielt.
Dr. Mareike Stiel ist Psychotherapeutin mit eigener Praxis und dem Schwerpunkt gynäkologische Psychosomatik im Zentrum für Frauengesundheit an der Alster in Hamburg. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die enge Verbindung zwischen gynäkologischen Erkrankungen und seelischer Gesundheit. Neben ihrer therapeutischen Tätigkeit ist sie in der Forschung engagiert und als Dozentin in der fachärztlichen und psychotherapeutischen Weiterbildung tätig. Mit ihrer klinischen, wissenschaftlichen und lehrenden Expertise verbindet sie fundiertes Fachwissen mit hoher Praxisnähe.
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.
Mechsner, S. M. (2021). Endometriose – Die unterschätzte Krankheit: Diagnose, Behandlung und was Sie selbst tun können (Auflage). ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe.
De Liz, S. (2024). Endometriose – Alles, was du wirklich wissen musst: Symptome – Diagnose – Behandlung. Rowohlt Taschenbuch.
Wilken, A. (2019). In der Regel bin ich stark: Endometriose: Warum wir unsere Unterleibsschmerzen ernst nehmen müssen. Eden Books.
PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA ohne Behandlungserlaubnis, PiA mit Behandlungserlaubnis); Weitere (Gynäkologie, Psychiatrie); Ärztliche PsychotherapeutInnen (Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychotherapie oder Psychoanalyse, Psychiatrie + Psychotherapie, Psychosomatische Medizin + Psychotherapie, Psychotherapeutische Medizin); Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld; Andere Berufe mit fachlichem Bezug
Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.
Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.