Behandlung komplexer Traumafolgestörungen Teil 1

Behandlung komplexer Traumafolgestörungen Teil 1

Hilfreiche Therapieansätze bei komorbider Symptomatik

Behandlung komplexer Traumafolgestörungen Teil 1

Hilfreiche Therapieansätze bei komorbider Symptomatik

Dieses Modul fokussiert auf die Behandlung komplexer Traumafolgestörungen mit komorbider Symptomatik (kPTBS). Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und der Bindungsstörung Typ D.

Spezifisch auf die Behandlung von PatientInnen mit komplexen Traumafolgestörungen ausgerichteten Therapiemethoden ist gemeinsam, Traumafokussierung und Ressourcenorientierung so zu verzahnen, dass ein traumaverarbeitender Prozess ermöglicht wird. Häufig treten Traumafolgestörungen nicht isoliert auf, sondern in Kombination mit Persönlichkeitsstörungen oder anderer komorbider Symptomatik. Hierfür erlernen Sie Methoden der sensiblen und differenzierten Intervention kennen. Es werden Verfahren mit hoher Evidenz vermittelt. Techniken zur Ressourcenaktivierung und Affektregulation werden besonders berücksichtigt.

Wesentliche Inhalte:

  • Behandlung bei PTBS mit komorbider Symptomatik (kPTBS)

  • Behandlung bei PTBS mit komorbider persönlichkeitsprägender Symptomatik (kPTBS/BPS)

  • Förderung der Beziehungsfähigkeit und der Fähigkeit zur interpersonellen Kompetenz, Autonomie und Nähe-Distanz Regulation

  • Aufbau selbstfürsorglicher Verhaltensweisen, Förderung von Alltagsressourcen, Umgang mit Krisensituationen

  • Bearbeitung traumaassoziierter Emotionen und dysfunktionaler Kognitionen (z.B. Scham, Schuldgefühle, Ekel, Ablehnung der eigenen Person)

  • Schonende Imaginative Trauma-Konfrontation 1EMDR bei kPTBS

Nutzen und Mehrwert:

Die methodenübergreifende und integrative Vermittlung von Therapiestrategien zeigt Ihnen Möglichkeiten für die erfolgreiche Behandlung komplexer Traumafolgestörungen mit Schwerpunkt auf Borderline-Persönlichkeitsstörung und Bindungsstörung Typ D auf.

Wissenswertes:

Seminarzeiten:

 

Freitag, 12.11.2021 11:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 13.11.2021 10:00 - 17:30 Uhr

Literaturempfehlungen:

Maercker, A. (2003). Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen. Berlin: Springer.

Sachsse, U. (2004). Traumazentrierte Psychotherapie. Theorie, Klinik und Praxis. Stuttgart: Schattauer.

Sack, M. et al (2008) Alterations in autonomic tone during traumaexposure … J Anxiety Disorder 22, 1264 - 1271

Sack, M., U. Sachsse, J. Schellong, Eds. (2013). Komplexe Traumafolgestörungen. Diagnostik und Behandlung von Folgen schwerer Gewalt und Vernachlässigung.

Stuttgart, Schattauer.

Shapiro, F. (1998). Eye Movement Desensitization and Reprocessing(EMDR). Grundlagen & Praxis. Paderborn: Jungfermann.

Eignung:

Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA mit Behandlungserlaubnis); Ärztliche PsychotherapeutInnen

Curriculum Psychotraumatherapie mit EMDR - 

Teilmodul des Curriculums:Curriculum Psychotraumatherapie mit EMDR

Steffi Baumgarten

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Steffi Baumgarten (030) 209 166 314 s.baumgarten@psychologenakademie.de
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