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Beurteilung der Täuschungskompetenz

Beurteilung der Täuschungskompetenz

Herausforderung in der aussagepsychologischen Begutachtung

Beurteilung der Täuschungskompetenz

Herausforderung in der aussagepsychologischen Begutachtung

Das konkrete Vorgehen der Beurteilung der Täuschungskompetenz ist bisher wenig operationalisiert. Das Seminar vermittelt aktuelle Erkenntnisse zu Täuschungen aus verschiedenen Fachrichtungen und zeigt deren Relevanz für die aussagepsychologische Begutachtung.

Die Beurteilung der Täuschungskompetenz ist ein zentraler Bestandteil der Kompetenzanalyse bei aussagepsychologischen Begutachtungen. Fehleinschätzungen in diesem Bereich haben sich in der Vergangenheit als erhebliches Risiko für Falschurteile erwiesen. Das Seminar bietet Ihnen einen kompakten Überblick über aktuelle Erkenntnisse zur Täuschung aus verschiedenen Perspektiven – von der Lügenforschung über kognitive und soziale bis hin zu klinischen Ansätzen. Sie entdecken neue Perspektiven für die aussagepsychologische Begutachtung und entwickeln konkrete Strategien, die sich direkt in der Praxis anwenden lassen.

Wesentliche Inhalte:

  • Täuschung – Begriffsklärung, Ansätze aus Nachbardisziplinen: Lügenforschung, soziale, kognitive und klinische Aspekte von Täuschung, Strategien zur Identifikation von Täuschung außerhalb der Aussagepsychologie

  • Implikationen für die aussagepsychologische Begutachtung

  • Beurteilung der Täuschungskompetenz im aussagepsychologischen Gutachten: Datenerhebung, Interpretation und Gewichtung

  • Praktisches Vorgehen, Fallbeispiele und Übungen

Nutzen und Mehrwert:

Zur Einschätzung der Täuschungskompetenz bietet die Fachliteratur bislang nur wenige Anhaltspunkte für die praktische Umsetzung in der aussagepsychologischen Begutachtung. Das Seminar versucht diese Lücke zu schließen, indem es einerseits einen umfassenden Blick auf das Phänomen ‚Täuschung‘ eröffnet und andererseits praxisnahe Hinweise für die konkrete Anwendung in Begutachtungen erarbeitet.

Wissenswertes:

Mit nahezu 30 Jahren Erfahrung in der Erstellung aussagepsychologischer Gutachten und langjähriger Forschungstätigkeit an der Universität Regensburg zählt die Dozentin zu den ausgewiesenen Expertinnen auf dem Gebiet der Aussagepsychologie.

Abschluss und Zertifizierung:

Dieses Seminar ist im Rahmen der Weiterbildung zum/zur Fachpsychologen/in für Rechtspsychologie BDP/DGPs für den Schwerpunkt B4 mit 16 UE anerkannt, sofern Sie außerdem mindestens ein Grundlagenseminar zur Aussagepsychologie besucht haben.

Literaturempfehlungen:

Jäckel, P.K.; Keller, G.; Popp, M; Herold, K.; Posten, A.-K. (2024):  Aussagepsychologische Begutachtung in Zeiten von ChatGPT. Praxis der Rechtspsychologie, 34Doi:https://doi.org/10.1026/0939-9062/a000003

Volbert, R. (2010): Aussagepsychologische Begutachtung. In: Volbert & Dahle: Entwicklungspsychologische Aspekte der Rechtspsychologie, S. 18-66. Göttingen: Hogrefe

Vrij, A., Fisher, R. & Blank, H. (2015).  A cognitive approach to lie detection: A meta-analysis.  Legal and Criminological Psychology,  22 (1), 1 – 21. https://doi.org/10.1111/lcrp.12088

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; ÄrztInnen (Neurologie und Psychiatrie); Ärztliche PsychotherapeutInnen (Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie)

Seminarzeiten:

Sa.06.03.202710:00 - 18:00
So.07.03.202709:00 - 17:00

Veranstaltungsort:

Grünberger Str. 54 | 10245 Berlin
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Christiane Jähnig

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Jähnig (030) 209 166 313 c.jaehnig@psychologenakademie.de
Das Seminar ist für Schwerpunkt B4 der Weiterbildung zum/zur Fachpsychologen/ Fachpsychologin für Rechtspsychologie BDP/ DGPs anerkannt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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