Was wäre, wenn ...

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Überraschende Interventionen als Weg aus schwierigen Therapiesituationen

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Überraschende Interventionen als Weg aus schwierigen Therapiesituationen

Therapieprozesse können an ihre Grenzen, in Sackgassen geraten, zu endlosen Klagen führen und damit zu Ermüdung und Unlust bei TherapeutIn und PatientIn führen. Wie können wir mit Interventionen solche Therapien neu beleben? Schließlich brauchen wir Freude und das Gefühl von Wirksamkeit.

Bleiben Therapien stecken, kann ein Fundus an neuen, überraschenden Interventionen wie Geschichten, Witzen oder kleinen Rollenspielen helfen. Kreative Impulse kommen aus den humanistischen und achtsamkeitsbasierten Therapieformen, der Schema- und Traumatherapie und den imaginativen Verfahren. Mit diesen vielfältigen Möglichkeiten finden Therapeutinnen und Therapeuten zu alter Rollensicherheit. Wenn wir unsere Patientinnen und Patienten überraschen, finden wir zu neuer Freude an der gemeinsamen Arbeit. Besonders hilfreich ist es, mit den Widerständen der Patientinnen und Patienten zu spielen, wie zum Beispiel in der paradoxen Intervention.

Wesentliche Inhalte:

  • Freude als Hauptwirkfaktor der Arbeit

  • Überraschende Vorschläge

  • Dem Widerstand auf die Spur kommen

  • Wiederholungen unterbrechen

  • Wünsche (eigene und die der Patientinnen und Patienten) wahrnehmen und erfüllen

  • Schweigen und andere Übungen

Nutzen und Mehrwert:

Manche Therapien lassen das Gefühl von Langeweile, Wirkungslosigkeit oder gar Überdruss bei uns entstehen. Hier liegen wichtige Hinweise auf das Übertragungsgeschehen als auch auf die Psychodynamik der Patientinnen und Patienten. Mit den eigenen Gefühlen hilfreich umzugehen, ist dann unsere Aufgabe. Dabei können wir kaum etwas falsch machen. Viele Wege führen aus der scheinbar aussichtslosen Situation heraus. Wichtig sind hier Selbstwahrnehmung, Gelassenheit und Phantasie. Dasselbe noch einmal mit anderen Worten zu sagen, hat schon manchen Knoten gelöst.

Wissenswertes:

Die Dozentin ist Diplom-Psychologin und seit vielen Jahren als Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Tiefenpsychologie in eigener Praxis tätig. Sie verfügt über Fortbildungen in Körpertherapie, der Therapie mit älter werdenden Menschen und Traumatherapie nach PITT. Seit einigen Jahren ist sie auch als Dozentin sowie als erfolgreiche Autorin von Fachbüchern und Ratgeberliteratur tätig.

Dieses Seminar findet im Rahmen der Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2023 statt. Die Teilnahme an den Expertenvorträgen (Online) am Samstag, 02.09.20223 ist kostenfrei, sobald Sie ein Seminar in der Fortbildungswoche Psychotherapie gebucht haben. Eine Anmeldung zum Onlinevortrag ist erforderlich.

 

Veranstaltungsort:

Haus der Psychologie

Am Köllnischen Park 2

10179 Berlin

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Rohwetter, A. (2022). Was wäre, wenn... – Überraschende Interventionen in schwierigen Therapiesituationen. Stuttgart: Kohlhammer Verlag

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld; Studierende (Master kurz vor dem Abschluss)

Seminarzeiten:

Mi.30.08.202309:15 - 17:15
Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2023 - 
Menschliche Begegnung – Selbsterleben – Naturerfahrungen 
Teilmodul von:Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2023 Menschliche Begegnung – Selbsterleben – Naturerfahrungen

Steffi Dadier

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Dadier (030) 209 166 314 s.dadier@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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