Traumafolgestörungen in der verkehrspsychologischen Praxis

Traumafolgestörungen in der verkehrspsychologischen Praxis

Möglichkeiten und Grenzen der Mitbehandlung

Traumafolgestörungen in der verkehrspsychologischen Praxis

Möglichkeiten und Grenzen der Mitbehandlung

Das Seminar vermittelt Grundkompetenzen für die Arbeit mit KlientInnen mit Traumafolgestörungen im verkehrspsychologischen Kontext. Nach einem theoretischen Überblick werden praktische Möglichkeiten für entsprechende Interventionen sowie deren Grenzen vorgestellt.

Das Seminar vermittelt den Teilnehmerinnen Grundkompetenzen für die Arbeit mit KlientInnen mit Traumafolgestörungen im verkehrspsychologischen Kontext. Auch wenn innerhalb einer verkehrspsychologischen Intervention keine explizite Traumatherapie möglich ist, werden zunächst Möglichkeiten aufgezeigt, Hinweise auf mögliche Traumafolgestörungen bei Klientinnen zu erkennen. Im Weiteren wird expliziert, welche Techniken und Methoden aus den Bereichen Stabilisierung und Ressourcenorganisation ergänzend eingesetzt werden können und wie Betroffene fachgerecht weitervermittelt werden können.

Wesentliche Inhalte:

  • Überblick Trauma und Traumafolgestörungen

  • Diagnostik von Traumafolgestörungen in ICD-10/11 und DSM-5

  • Erkennen von Traumafolgestörungen im verkehrspsychologischen Bereich

  • Traumafolgestörungen und Alkohol-, Drogen- sowie verkehrs- und strafrechtliche Auffälligkeiten

  • Praktische Interventionsmöglichkeiten im Rahmen der Fahreignungsförderung

  • Grenzen der Mitbehandlung von Traumafolgestörungen und Möglichkeiten zur Weitervermittlung

Nutzen und Mehrwert:

Den Teilnehmerinnen sollen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten für den Umgang mit Traumafolgestörungen innerhalb der Verkehrspsychologie vermittelt werden, ohne einer spezifischen psychotraumatologischen Behandlung vorzugreifen.

Wissenswertes:

Traumafolgestörungen haben eine nicht unerhebliche Prävalenz und treten auch bei Klientinnen im verkehrspsychologischen Bereich auf. Symptome von Traumafolgstörungen oder komorbide Störungen bilden in diesem Fällen oft wichtige Ursachen und Hintergründe für die vorliegenden Verkehrsauffälligkeiten. Diesem Ansatz liegen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der langjährigen verkehrspsychologische wie auch psychotherapeutische Arbeit des Referenten zugrunde.

Abschluss und Zertifizierung:

Die Veranstaltung kann im Rahmen der Rezertifizierung als Fachpsychologe/in für Verkehrspsychologie BDP Verkehrspsychologie anerkannt werden.

Literaturempfehlungen:

Huber, M. (2003). Trauma und die Folgen. Trauma und Traumabehandlung – Teil 1 (4. Aufl.). Paderborn: Junfermann.

Van der Kolk, B. (2019). Verkörperter Schrecken. Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann (6. Aufl.). Lichtenau: G.P. Probst.

Van der Hart, O., Nijenhuis, E. & Steele, C. (2008). Das verfolgte Selbst: Strukturelle Dissoziation. Die Behandlung chronischer Traumatisierung (2. Aufl.). Paderborn: Junfermann.

Ehlers, A. (1999). Posttraumatische Belastungsstörung. Göttingen: Hogrefe.

Reddemann, L. & Wöller, W. (2019). Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; Ärztliche PsychotherapeutInnen

Fortbildungswoche Notfälle und Krisen - 
Fremd- und Selbstgefährdung
Teilmodul der Fortbildungswoche:Fortbildungswoche Notfälle und Krisen Fremd- und Selbstgefährdung

Christiane Jähnig

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Jähnig (030) 20 91 66 313 c.jaehnig@psychologenakademie.de
Die Veranstaltung kann im Rahmen der Rezertifizierung als Fachpsychologe/in für Verkehrspsychologie BDP Verkehrspsychologie anerkannt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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