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Transdiagnostische Fallkonzeption in der Praxis

Transdiagnostische Fallkonzeption in der Praxis

Mechanismen erkennen, Interventionen auswählen, Beziehung gestalten

Transdiagnostische Fallkonzeption in der Praxis

Mechanismen erkennen, Interventionen auswählen, Beziehung gestalten

Verstehen Sie Ihre Patientinnen und Patienten besser und setzen Sie gezielt Therapieschwerpunkte! Dieses Online Seminar zeigt, wie dimensionale und transdiagnostische Ansätze helfen, insbesondere in komplexeren Fällen schnell einen klinischen Überblick zu gewinnen und Ansatzpunkte zur therapeutischen Intervention zu finden – auch jenseits kategorialer Diagnosen.

Kategoriale Diagnosen stoßen häufig an ihre Grenzen – besonders bei komplexen Fällen mit Komorbidität. Transdiagnostische, also diagnoseübergreifende Ansätze setzen stattdessen bei zentralen psychologischen Prozessen und Wirkmechanismen an und unterstützen so eine passgenauere, individualisierte Fallkonzeption und Behandlungsplanung. In diesem Seminar lernen Sie, transdiagnostische Perspektiven in Diagnostik, Therapieplanung und die Auswahl konkreter Interventionen zu integrieren. Anhand von Fallbeispielen werden spezifische Vorgehensweisen, typische schwierige Therapiesituationen sowie die Rolle der therapeutischen Beziehung praxisnah erarbeitet.

Wesentliche Inhalte:

  • Einführung in transdiagnostische und dimensionale Modelle (HiTOP, DSM-5 AMPS, ICD-11)

  • Einführung in dahinterliegende ätiologische Modelle zur Genese psychischer Störungen

  • Vorstellung diagnostischer Möglichkeiten zur Erfassung von interpersonellen Problemen, Beeinträchtigungen der Selbstfunktion, internalisierender und externalisierender Symptomatik

  • Praxisnahe Fallbeispiele inkl. Makroanalyse und Psychodynamik

  • Darauf aufbauend konkrete psychotherapeutische Interventionsmethoden aus psychodynamischer, verhaltenstherapeutischer und systemischer Sicht

Nutzen und Mehrwert:

Das Seminar vermittelt Ihnen praxisnah innovative, schulenübergreifende Ansätze zur Fallkonzeption und Therapie, insbesondere bei Fällen mit Komorbiditäten. Sie lernen, sich anhand dimensionaler Modelle rasch einen umfassenden klinischen Eindruck zu verschaffen und Ideen für die Fallkonzeption zu entwickeln. Daran anknüpfend werden anhand praktischer Fallbeispiele schulenübergreifende Interventionsmöglichkeiten erlernt und eingeübt.

Wissenswertes:

Langjährige Erfahrung in Forschung und Praxis transdiagnostischer Fallkonzeption und Interventionen werden in diesem Seminar vereint. Der Dozent ist ein international etablierter Forscher zu dimensionalen Modellen der Psychopathologie. Die Anwendung und den Nutzen wissenschaftlicher Erkenntnisse prüft und schärft er in der eigenen psychotherapeutischen Praxis und Supervision.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Remmers, C. & Kerber, A. (2023). Kategoriale und Dimensionale Ansätze in der Diagnostik Psychischer Störungen. In: Michalak J., Heidenreich T. (Hrsg.) Verhaltenstherapie in Bewegung. Beltz-Verlag.

Kerber, A., Ehrenthal, J.C., Zimmermann, J., Remmers, C., Nolte, T., Wendt, L.P., Heim, P., Müller, S., Beintner, I., Knaevelsrud, C. (2024) Examining the role of personality functioning in a hierarchical taxonomy of psychopathology using two years of ambulatory assessed data. Translational Psychiatry 14, 340. https://doi.org/10.1038/s41398-024-03046-z

Eignung:

Psychotherapeutische Berufsgruppen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen

Seminarzeiten:

Fr.24.04.202609:30 - 17:00
Sa.25.04.202609:30 - 17:00

Veranstaltungsort:

Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.

Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.


Julia Herfurth

Ihre Ansprechpartnerin

Julia Herfurth (030) 209 166 337 j.herfurth@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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