Träumende Therapeutinnen und Therapeuten

Träumende Therapeutinnen und Therapeuten

Der Traum als Quelle ihrer Kreativität

Träumende Therapeutinnen und Therapeuten

Der Traum als Quelle ihrer Kreativität

Der Therapeutentraum ist Quelle unserer Kreativität. Öfter als wir vermuten haben unsere Träume etwas mit unseren therapeutischen Prozessen zu tun. Lassen Sie uns über den Gegenübertragungstraum an Hand von Fallbeispielen nachdenken und den Traum dabei vor allem als ein Beziehungsphänomen verstehen.

Der Gegenübertragungstraum ist in der psychoanalytischen Theorieentwicklung immer wieder neu gedacht worden. Obwohl Freud in seinem Jahrhundertbuch „Die Traumdeutung“ mit dem Traum von Irma‘s Injection einen eigenen Gegenübertragungstraum ins Zentrum seiner Überlegungen stellte, geriet der Gegenübertragungstraum später eher in Verruf. In den letzten Jahren erlebte seine Bedeutung eine wertschätzende Renaissance. Im theoretischen Teil wird das Seminar diesen Entwicklungen folgen, im praktischen werden wir an eigenen Gegenübertragungsträumen arbeiten und, so Sie wollen, einen Gruppentraum erleben.

Wesentliche Inhalte:

  • Die Bedeutung der Traumdeutung von Sigmund Freud

  • Die Entwicklung der Theorie und Technik der Traumdeutung

  • Neue Konzeptionen der Gegenübertragung und damit verbunden von Gegenübertragungsträumen

  • Das Verständnis von Gegenübertragungsträumen in verschiedenen Schulen der Psychoanalyse unter besonderer Hervorhebung der intersubjektiven Ansätze

  • Gruppenarbeit an eigenen Fällen

  • Selbsterfahrungsanteil mit einem Gruppentraum nach Vorgaben des Katathymen Bilderlebens

Nutzen und Mehrwert:

„Wenn ich gefragt werde, wie man Psychoanalytiker werden kann, so antworte ich, durch das Studium der eigenen Träume.“ (S. Freud)

Das Seminar soll Sie ermutigen, Ihre Träume als wichtigen Mosaikstein der Therapie, als Interaktion im intersubjektiven Raum, als Containing, als Weiterführung der unbewussten Begegnung mit Ihren Patienten zu verstehen. Für Ihre Patienten zu träumen ist Teil Ihrer Arbeit.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Hierdeis, H. (Hg.) (2010). Der Gegenübertragungstraum in der psychoanalytischen Theorie und Praxis. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Meltzer, D. (1995). Traumleben. Eine Überprüfung der psychoanalytischen Theorie und Technik (zweite Auflage). Stuttgart: Verlag Internationale Psychoanalyse.

Starobinski, J., Grubich-Simitis, I., Solms, M. (1999). Hundert Jahre „Traumdeutung“ von Sigmund Freud. Frankfurt am Main: Fischer.

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld

Seminarzeiten:

Mi.31.08.202209:30 - 17:30
Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie - 
Moderne Interventionen im Spannungsfeld zwischen Traum und Wirklichkeit 
Teilmodul von:Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie Moderne Interventionen im Spannungsfeld zwischen Traum und Wirklichkeit

Steffi Dadier

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Dadier (030) 209 166 314 s.dadier@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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