Selbstverletzendes Verhalten

Selbstverletzendes Verhalten

Prävention und Intervention im Jugend- und jungen Erwachsenenalter

Selbstverletzendes Verhalten

Prävention und Intervention im Jugend- und jungen Erwachsenenalter

Nicht-suizidale Selbstverletzung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter ist ein häufiges Phänomen, das mit verschiedenen psychischen Störungen assoziiert wird. Es handelt sich um eine sehr heterogene Personengruppe. Das Seminar sensibilisiert für die Symptomatik. Sie lernen zudem Möglichkeiten der Prävention und Intervention kennen.

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) beginnt im frühen Jugendalter und dient vorwiegend der Emotionsregulation. Aufgrund seiner Häufigkeit im Jugendalter und jungen Erwachsenenalter hat das selbstschädigende Verhalten eine hohe Relevanz. NSSV tritt oft in Kombination mit Suizidalität und anderen Risikoverhaltensweisen, wie z.B. erhöhtem Alkoholkonsum, auf. Als Prädiktor für Suizidgedanken und Suizidalität sollte daher in der Exploration und im weiteren Behandlungsverlauf immer nach diesem klinischen Störungsbild und nach Suizidalität gefragt werden.

Wesentliche Inhalte:

  • Einführung in die Thematik des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens

  • Entstehungsbedingungen und Aufrechterhaltung selbstverletzender Verhaltensweisen

  • Diagnostische Verfahren

  • Strategien gegen selbstverletzendes Verhalten

Nutzen und Mehrwert:

In diesem Seminar werden Möglichkeiten und Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern (schulischer Kontext, ambulante Praxis) aufgezeigt. Sie werden für das Erkennen und Explorieren des selbstverletzenden Verhaltens sensibilisiert. Zudem erhalten Sie Know-how, um Betroffene bei der Entwicklung funktionaler Bewältigungsstrategien zu unterstützen.

Wissenswertes:

Die Dozentin ist Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit Zusatzqualifikation in Kinder- und Jugendpsychotherapie. Sie arbeitet als Psychotherapeutin in eigener Privatpraxis und ist als Schulpsychologin in Hannover beschäftigt.

Dieses Seminar findet im Rahmen der Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2024 statt. Die Teilnahme an den Expertenvorträgen (Online) am Samstag, 31.08.2024 ist kostenfrei, sobald Sie ein Seminar in der Fortbildungswoche Psychotherapie gebucht haben. Eine Anmeldung zum Onlinevortrag ist erforderlich.

Veranstaltungsort:

Haus der Psychologie

Am Köllnischen Park 2

10179 Berlin

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

In-Albon et al. (2020). Nichtsuizidale Selbstverletzung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter: Aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik und Psychotherapie. Psychotherapeutenjournal, 19, 19-25.

Kaess, M. & Edinger, A. (2019). Selbstverletzendes Verhalten. Entwicklungsrisiko erkennen und behandeln. 2. überabeitete Auflage. Weinheim: Beltz Verlag.

Plener, P. (2015). Suizidales Verhalten und nichtsuizidale Selbstverletzungen. Heidelberg: Springer.

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld; Andere Berufe mit fachlichem Bezug

Seminarzeiten:

Fr.30.08.202409:00 - 17:00

Veranstaltungsort:

Am Köllnischen Park 2 | 10179 Berlin
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Julia Herfurth

Ihre Ansprechpartnerin

Julia Herfurth (030) 209 166 337 j.herfurth@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

Stimmen zur Veranstaltung

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"Susan MacIntyre hat das Seminar sehr anregend und interessant gestaltet. Ihre therapeutische Haltung, die sie uns vermittelt hat, finde ich sehr gut und lädt zur Orientierung und Vorbildwirkung ein."

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