Migration und Kriminalität aus rechtspsychologischer Sicht

Migration und Kriminalität aus rechtspsychologischer Sicht

Ursachen, Entwicklung und Statistiken

Migration und Kriminalität aus rechtspsychologischer Sicht

Ursachen, Entwicklung und Statistiken

Umfang, Entwicklung und Ursachen von Straftaten im Zusammenhang mit Zuwanderern werden im Rahmen des Seminars aus rechtspsychologischer Sicht betrachtet. Dabei liegt der Fokus auf den Aspekten von Täter und Opfer sowie der Prävention und Hilfe.

Dieses Seminar hinterfragt die empirischen Daten von Migration und Kriminalität. Betrachtet werden kriminalitätsrelevante Risiken sowie Probleme, die sich aus der Zuwanderung und Integration von Migranten ergeben, insbesondere aus dem (nord-) afrikanischen und arabischen Raum. Diese Kenntnisse sollen eine fundierte Basis für eine differenzierende Beurteilung der komplexen Thematik bieten.

Wesentliche Inhalte:

  • Die Kölner Silvesternacht 2015/2016: Chronologie der Ereignisse, Auswertung der Strafanzeigen, kriminalpsychologische Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

  • Die „Broken-Windows-Theorie" - ein brauchbarer Erklärungsansatz?

  • Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundes und der Länder

  • Fallbeispiele aus der Gutachtenpraxis des Dozenten

Nutzen und Mehrwert:

Das vermittelte Wissen um die Ursachen und Zusammenhänge der Kriminalität bei Migranten hilft Ihnen bei einer sachlichen und differenzierenden Betrachtung, bei der fundierten Risikoeinschätzung und der Ableitung von Handlungskonsequenzen in Ihrem professionellen Kontext.

Wissenswertes:

Der Rechtspsychologe Prof. Rudolf Egg war von 1997 bis 2014 Leiter der Kriminologischen Zentralstelle des Bundes und der Länder und wurde vom Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags beauftragt, anhand von 24 vorgegebenen Fragen ein Gutachten zur Auswertung der Strafanzeigen der Ermittlungsgruppe Neujahr zu den Ereignissen in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 zu erstellen.

 

 

Seminarzeiten:

 

Samstag, 18.09.2021 09:30 - 18:00 Uhr

Literaturempfehlungen:

Behrendes, U. (2016). Die Kölner Silvesternacht 2015/2016 und ihre Folgen. Wahrnehmungsperspektiven, Erkenntnisse und Instrumentalisierungen. In: Neue Kriminalpolitik, 28, 322-343.

Egg, R., Rettenberger, M & Welsch, R. (2016). Die Kölner Silvesternacht 2015/2016: Eine Analyse der Strafanzeigen. In: Deutsche Richterzeitung, 94, (12), 414-419.

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; Studierende (Studierende Master, Master kurz vor dem Abschluss)

Fortbildungswoche: Notfälle und Krisen - 
Fremd- und Selbstgefährdung
Teilmodul der Fortbildungswoche:Fortbildungswoche: Notfälle und Krisen Fremd- und Selbstgefährdung

Christiane Jähnig

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Jähnig (030) 20 91 66 313 c.jaehnig@psychologenakademie.de
Das Seminar ist für Schwerpunkt A5 der Weiterbildung zum/zur Fachpsychologen/ Fachpsychologin für Rechtspsychologie BDP/ DGPs anerkannt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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