Klärungsorientierte Schemabearbeitung

Klärungsorientierte Schemabearbeitung

Der Einsatz des Ein-Personen-Rollenspiels (EPR) als therapeutisches Rahmenkonzept

Klärungsorientierte Schemabearbeitung

Der Einsatz des Ein-Personen-Rollenspiels (EPR) als therapeutisches Rahmenkonzept

Im Grundlagenmodul 3 des Curriculums Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) nach Sachse stehen therapeutische Strategien im Mittelpunkt, die den Klienten dazu anleiten, sich aktiv mit den relevanten problemdeterminierenden Schemata bei sich auseinanderzusetzen und deren Veränderung anzustoßen.

Das Ein-Personen-Rollenspiel (EPR) ist eine spezielle Therapietechnik, mit deren Hilfe dysfunktionale, problem-(mit-)determinierende Schemata systematisch therapeutisch bearbeitet werden können. Die Technik des Ein-Personen-Rollenspiels soll in diesem Modul vorgestellt und eingeübt werden. Darüber hinaus werden die Voraussetzungen für das EPR und Kontraindikationen für ein EPR erläutert. Es wird mit Live-Demonstrationen und Übungen gearbeitet.

Wesentliche Inhalte:

  • Das Ein-Personen-Rollenspiels (EPR): Technik, als therapeutisches Rahmenkonzept, Indikation, Voraussetzungen, Durchführung

  • Demonstrationen vom EPR

  • Kognitive, motivationale, emotionale Techniken im EPR mit Übungen

  • Erkennen und Explizieren von Implikations-Strukturen

  • Kompatibilität des EPR mit anderen Therapietechniken: "empty-chair-session" nach Greenberg, Schematherapeutische Ansätze

Nutzen und Mehrwert:

Die TeilnehmerInnen lernen eine flexibel einsetzbare und effektive Rahmentechnik zur Umstrukturierung und Inhibition dysfunktionaler Schemata, die durch die Einbindung erlebnisaktivierender Elemente über eine kognitive Umstrukturierung hinausgeht.

Wissenswertes:

Seminarzeiten:

 

Freitag, 05.03.2021 11:00 - 19:00 Uhr

Samstag, 06.03.2021 09:00 - 17:00 Uhr

Literaturempfehlungen:

Breil, J. & Sachse, R. (2011). Ein-Personen-Rollenspiel (EPR). In: S. Fliegel & A. Kämmerer (Hrsg.): Psychotherapeutische Schätze II (pp. 49-53). Tübingen: dgvt-Verlag.

Sachse, R. (2006). Die Bearbeitung dysfunktionaler Schemata im Ein-Personen-Rollenspiel. In: R. Sachse & P. Schlebusch (Hrsg.). Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie (pp. 255-280). Lengerich: Pabst.

Sachse, R. (2016): Was macht Schemata änderungsresistent? In: R. Sachse & M. Sachse: Klärungsprozesse in der Praxis II (pp. 15-29). Lengerich: Pabst.

Sachse, R., Püschel, O., Fasbender, J. & Breil, J. (2008). Klärungsorientierte Schemabearbeitung: Dysfunktionale Schemata effektiv verändern. Göttingen: Hogrefe.

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen (Neurologie und Psychiatrie, Psychiatrie, Assistenzärzte in Weiterbildung); Ärztliche PsychotherapeutInnen (Psychosomatische Medizin + Psychotherapie, Psychiatrie + Psychotherapie, Psychotherapeutische Medizin); Studierende (Studierende Master)

Basiscurriculum Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) - 
Fortbildungsreihe zu einer neuen hochgradig validierten Psychotherapieform 
Teilmodul des Curriculums:Basiscurriculum Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) Fortbildungsreihe zu einer neuen hochgradig validierten Psychotherapieform

Steffi Baumgarten

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