Klärungsorientierte Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen

Klärungsorientierte Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen

Wirksame therapeutische Strategien im Bereich der Psychosomatik

Klärungsorientierte Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen

Wirksame therapeutische Strategien im Bereich der Psychosomatik

Im Modul 6 des Curriculums Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) nach Sachse steht das Konzept zur Therapie von Klienten mit psychosomatischen Störungen im Mittelpunkt.

In Modul 6 wird auf die sogenannte Psychosomatische Verarbeitungsstruktur fokussiert, eine Konstellation von Verarbeitungsprozessen, die bei KlientInnen mit bestimmten psychosomatischen Erkrankungen, wie zum Beispiel chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CEDE) oder bestimmten kardiologischen Krankheitsbildern häufig vorkommt. Es werden therapeutische Strategien der Klärungsorientierten Psychotherapie vorgestellt, mit deren Hilfe TherapeutInnen diese Struktur effektiv erkennen und bearbeiten können.

Wesentliche Inhalte:

  • Psychosomatische Störungen (Definition, Klassifikation, Symptomatik)

  • Theorie der Psychosomatischen Verarbeitungsstruktur

  • Diagnose psychischer Komponenten

  • Therapeutische Strategien bei psychosomatischen Störungen

  • Somatisierungsstörungen (Definition, Klassifikation, Symptomatik, Diagnose)

  • Theorie der Somatisierung

  • Unterschiede: Psychosomatik - Somatisierung

  • Ein besonderes Problem: extreme Vermeidung

  • Vermeidungs-Strategien

  • Therapeutischer Umgang mit Vermeidungsstrategien 

Nutzen und Mehrwert:

Auf der Grundlage der Konzeptualisierung von Störungsmodellen im Bereich der Psychosomatik wird auf die konkrete praktische Umsetzbarkeit empirisch fundierter Strategien im Therapieprozess eingegangen.

Wissenswertes:

Seminarzeiten:

 

Freitag, 25.11.2022 11:00 - 19:00 Uhr

Samstag, 26.11.2022 09:00 - 17:00 Uhr

 

Die Teilnahme an diesem Modul setzt den Besuch der Module 1 und 2 des Curriculums Klärungsorientierte Psychotherapie voraus.

Literaturempfehlungen:

Brunstein, J. C. (2001). Persönliche Ziele und Handlungs- versus Lageorientierung: Wer bindet sich an realistische und bedürfniskongruente Ziele? Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 22, 1-12.

Brunstein, J. C., Lautenschlager, U., Nawroth, B., Pöhlmann, K. & Schultheiß, O. (1995). Persönliches Anliegen, soziale Motive und emotionales Wohlbefinden. Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 16, 1-10.

Fuß, D. (1995). Selbstregulationsstörung und Streßverarbeitung bei Psychosomatikern. Diplomarbeit, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie.

Kuhl, J. & Beckmann, J. (1994). Alienation: Ignoring one`s preferences. In: J. Kuhl & J. Beckmann, (Hrsg.): Volition and Personality: Action versus state orientation (pp. 375-390). Göttingen: Hogrefe.

Kuhl, J. & Kaschel, R. (2004). Entfremdung als Krankheitsursache. Selbstregulation von Affekten und integrative Kompetenz. Psychologische Rundschau, 55 (2), 61-71.

Sachse, R. (1995). Der psychosomatische Klient in der Praxis: Grundlagen einer effektiven Therapie mit „schwierigen“ Klienten. Stuttgart: Kohlhammer.

Sachse, R. (1995). Psychosomatische Störungen als Beeinträchtigung der Selbstregulation. In: S. Schmidtchen, G.-W. Speierer, H. Linster (Hrsg.): Die Entwicklung der Person und ihre Störung, 2, (pp. 83-116). Köln: GwG.

Sachse, R. (2003). Schwarz ärgern – aber richtig. Paradoxe Ratschläge für Psychosomatiker. Stuttgart: Klett-Cotta.

Sachse, R. (2006). Psychologische Psychotherapie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Göttingen: Hogrefe.

Sachse, R. (2018). Klärungsorientierte Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen. Göttingen: Hogrefe.

Sachse, R., Fasbender, J. & Sachse, M. (2011). Die Bearbeitung von Vermeidung in der Klärungsorientierten Psychotherapie. In: R. Sachse, J. Fasbender, J. Breil & M. Sachse (Hrsg.): Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie (pp. 156-183). Lengerich: Pabst.

Sachse, R. & Sachse, M. (2016). Forschung in der Klärungsorientierten Psychotherapie. Lengerich: Pabst.

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen (Neurologie und Psychiatrie, Psychiatrie, Assistenzärzte in Weiterbildung); Ärztliche PsychotherapeutInnen (Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatische Medizin + Psychotherapie, Psychiatrie + Psychotherapie); Studierende (Studierende Master)

Basiscurriculum Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) - 
Fortbildungsreihe zu einer neuen hochgradig validierten Psychotherapieform 
Teilmodul des Curriculums:Basiscurriculum Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) Fortbildungsreihe zu einer neuen hochgradig validierten Psychotherapieform

Steffi Baumgarten

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Steffi Baumgarten (030) 209 166 314 s.baumgarten@psychologenakademie.de
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