Job Crafting

Job Crafting

Das Feuer für den eigenen Job entfachen

Job Crafting

Das Feuer für den eigenen Job entfachen

Job Crafting bedeutet, dass Mitarbeitende Arbeitsplätze so gestalten, dass ihre Stärken wirksam in die Arbeitsprozesse einfließen. In der alltäglichen Arbeit wird zudem der Bezug zu Themen hergestellt, die die Leidenschaften einer Person ansprechen und motivierend wirken.

Job Crafting ermöglicht, dass Mitarbeitende selbstständig die Arbeitssituationen herstellen, die motivierend wirken und ein selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen. Ein zentrales Merkmal des Job-Crafting-Ansatzes besteht darin, dass Änderungen von den Mitarbeitenden initiiert werden, anstatt dass Vorgesetzte diese vorgeben. Mitarbeitende nutzen Spielräume, die nicht von der Organisation „eingerichtet", sind, sondern von den arbeitenden Menschen selbst erschlossen werden. Beim Job Crafting geht es nicht darum, den eigenen Arbeitsplatz komplett zu ändern, sondern eher gezielte Aspekte des Jobs.

Wesentliche Inhalte:

  • Was macht einen „guten Job" in der heutigen Zeit aus?

  • Psychologische Modelle, die die Effektivität von Job Crafting erklären

  • Input, wie soziale & strukturelle Arbeitsressourcen vermehrt werden können

  • Reflexion der eigenen Arbeitssituation und Überarbeitung ausgewählter Aufgabenbereiche

  • Identifikation persönlicher „Antreiber" und Motive

  • Praxisbeispiele für gelungenes Job Crafting

  • Individuelles Job Crafting  

Nutzen und Mehrwert:

In einer volatilen und komplexen Arbeitswelt wird es wichtiger, die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Daher können Jobs nicht mehr von oben nach einem „one-size-fits-all", Ansatz designed werden. Um Arbeitsbedingungen (im Rahmen organisationaler Spielräume) herzustellen, die ihre Arbeit besser und gesünder werden lässt, sollten Arbeitnehmer ihren Job craften können.

Wissenswertes:

Im Seminar werden u.a. drei Formen des Job Craftings thematisiert:

  • Aufgabencrafting: Veränderung der Aktivitäten, in die man bei der Arbeit involviert ist, entweder dadurch, dass man mehr oder weniger Aufgaben übernimmt

  • Beziehungscrafting: Änderung der Art und des Ausmaßes der Interaktionen, die man während seiner Arbeitszeit mit anderen Personen hat

  • Kognitives Crafting: Änderung der Art, wie über die Aufgaben, die Beziehung oder die Arbeit als Ganzes gedacht wird.

Abschluss und Zertifizierung:

Das Seminar ist anrechenbar für die Fortbildungsstunden mit Coaching relevanten Inhalten, wie sie für die Rezertifizierung des Zertifikats Coach BDP oder Senior Coach BDP gefordert sind.

Literaturempfehlungen:

Aßmann, E. Job Crafting. Wie Sie Ihren Mitarbeitern dabei helfen, ihre Arbeit zu lieben. In F. C. Brodbeck (Ed.), Evidenzbasierte Wirtschaftspsychologie 27 (S. 1-5). München: Ludwig-Maximilians-Universität. Verfügbar unter: www.psy.lmu.de/evidenzbasiertesmanagement/dokumente/ebm_dossiers/ebm_27_job_crafting.pdf

Wrzesniewski, A., & Dutton, J. E. (2001). Crafting a job: Revisioning employees as active crafters of their work. Academy of Management Review, 26(2), 179-201.

Zhang, F., & Parker, S. K. (2019). Reorienting job crafting research: A hierarchical structure of job crafting concepts and integrative review. Journal of Organizational Behavior, 40(2), 126-146.

Eignung:

Weitere (Organisationsentwicklung, Personalentwicklung); Coaches + SupervisorInnen; Studierende (Studierende Master)


Yvette Jendreizik

Ihre Ansprechpartnerin

Yvette Jendreizik (030) 20 91 66 333 y.jendreizik@psychologenakademie.de
Das Seminar ist anrechenbar für die Fortbildungsstunden mit Coaching relevanten Inhalten, wie sie für die Rezertifizierung des Zertifikats Coach BDP oder Senior Coach BDP gefordert sind. Mehr Informationen.

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