Fachkunde Suchtpsychologie

Fachkunde Suchtpsychologie

Weiterbildung in Kooperation mit der DGSPS

Fachkunde Suchtpsychologie

Weiterbildung in Kooperation mit der DGSPS

Die Weiterbildung vermittelt psychologisches Grundlagenwissen und praxisrelevante psychologische Interventionen zur Erkennung und Behandlung substanzbezogener und verwandter Störungen. 

Die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. entwickelte Weiterbildung Fachkunde Suchtpsychologie richtet sich an Psychologinnen und Psychologen, die in psychotherapeutischer Praxis, in Kliniken oder Rehabilitationseinrichtungen tätig sind und für Anwendungsfelder in der Verkehrs-, Schul- oder Forensischen Psychologie. Auch Berufseinsteigende können sich mit der Weiterbildung für Tätigkeiten in der Suchthilfe qualifizieren. 

Wesentliche Inhalte:

  • Allgemeine Grundlagen: Kulturgeschichte, Ethik, Versorgungssystem, Komorbidität bei Abhängigkeitserkrankungen  

  • Epidemiologie, Ätiologie & Diagnostik von Beeinträchtigungen psychotroper Substanzen: Alkohol, Tabak, Medikamente, Opioide, Cannabis, Stimulanzien

  • Verhaltenssüchte

  • Motivational Interviewing  

  • Evidenzbasierte Psychotherapie

Nutzen und Mehrwert:

Die Weiterbildung vermittelt Ihnen praxisorientiert das relevante Grundlagenwissen zu substanzbezogenen und verwandten Störungen, empirisch bewährten Behandlungsansätzen und praxisrelevanten psychologischen Interventionen. 

Die insgesamt 50 Unterrichtseinheiten finden in einem attraktiven Hybridformat aus Onlineseminaren sowie Präsenzseminaren in Berlin statt.

Wissenswertes:

Abhängigkeitserkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen und werden dennoch im Psychologiestudium und der psychotherapeutischen Ausbildung vergleichsweise wenig adressiert. Zugleich sind substanzbezogene und verwandte Störungen eine häufige Komorbidität bei anderen psychischen Störungen. Entgegen verbreiteter Stereotype sind solche Störungen gut behandelbar. Das Curriculum gibt einen Überblick zu den relevanten Störungsbildern und vermittelt praxisnah evidenzbasierte Behandlungsansätze.

Abschluss und Zertifizierung:

Die Weiterbildung ist von der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e. V. anerkannt. Die Zertifizierung ist für Teilnehmende der psychologischen und ärztlichen Berufsgruppen möglich. Teilnehmende anderer Berufsgruppen erhalten eine Teilnahmebescheinigung über das gesamte Curriculum.

Die Deutsche Psychologen Akademie bietet diverse Veranstaltungen an, welche die Module des für PsychologInnen erwerbbaren Zertifikats "Psychologische Gesundheitsförderung BDP" abdecken. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung wird das Modul B2  abgedeckt. Weitere Informationen zur Fortbildungsordnung finden Sie hier.

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Batra, A., & Bilke-Hentsch, O. (2022). Praxisbuch Sucht. Therapie der stoffgebundenen und der Verhaltenssüchte im Jugend und Erwachsenenalter (3., überarbeitete Auflage ed.). Stuttgart: Georg Thieme Verlag.  

Bischof, G. (2010). Effektivität von Psychotherapie bei Suchterkrankungen. Suchttherapie, 11, 158-165.  

Funke, W. (2017).
Fallkonzeption und Therapieplanung: Interdisziplinäres Fallverstehen als Grundlage einer erfolgreichen Suchtbehandlung. Kohlhammer.  

Lindenmeyer, J., & Mühlig, S. (2019).
Therapie-Tools Alkohol- und Tabakabhängigkeit. Weinheim: Beltz.

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; ÄrztInnen; Suchtberatung; Studierende (Master kurz vor dem Abschluss); Weitere (GesundheitswissenschaftlerInnen)


Yvette Tischer

Ihre Ansprechpartnerin

Yvette Tischer (030) 209 166 333 y.tischer@psychologenakademie.de
Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung wird das Modul B2 des Zertifikats Psychologische Gesundheitsförderung und Prävention BDP für PsychologInnen abgedeckt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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