Die Person im Fokus

Die Person im Fokus

Einführung in die Personzentrierte Gesprächsführung

Die Person im Fokus

Einführung in die Personzentrierte Gesprächsführung

Der personzentrierte Ansatz nach C. Rogers stellt die bekannteste Strömung innerhalb der Humanistischen Psychologie dar. Das Seminar vermittelt deren Grundlagen und gibt mit dieser theoretischen Fundierung praxisnah eine Einführung in die Grundlagen der Personzentrierten Gesprächsführung.

Im Zentrum dieses Seminars steht die anwendungsorientierte Auseinandersetzung mit dem Verständnis von Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung im personzentrierten Ansatz. Anhand von praktischen Beispielen und Übungen wird aufgezeigt, was mit dem Bemühen um Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Kongruenz gemeint ist, inwiefern sich die Personzentrierte Beziehungskonzeption von einer „guten" Beziehung in anderen Ansätzen unterscheidet und inwiefern die Personzentrierte Gesprächsführung Orientierungshilfen u.a. für die Beziehungsgestaltung und Problemlösung geben könnte.

Wesentliche Inhalte:

  • Historische Einführung in die Humanistische Psychologie

  • Verknüpfung der Humanistischen Psychologie mit zentralen philosophischen Strömungen

  • Menschenbild, Persönlichkeits- und Störungstheorie von Carl Rogers

  • Grundlagen der Personzentrierten Gesprächsführung

  • Praktische Vermittlung und Durchführung von Übungen zur Personzentrierten Gesprächsführung.

Nutzen und Mehrwert:

In diesem Einführungsseminar erwerben Sie Grundkompetenzen, um Beziehungsgestaltung und Beratungsgespräche im Sinne des Personzentrierten Ansatzes realisieren zu können und werden sensibilisiert für Ihre individuell bereits vorhandenen Kompetenzen sowie Themenfelder und interaktionelle Dynamiken, welche für Sie noch größere Herausforderungen bedeuten.

Wissenswertes:

Gerade in Zeiten, in denen Beziehungsgestaltung in beruflichen und privaten Kontexten immer stärker von Digitalisierung und der Notwendigkeit zunehmender Funktionalität geprägt ist, soll dieses Seminar i. S. eines Kontrapunktes die Grundlagen der personzentrierten Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung theoretisch und anwendungsorientiert näher bringen. Sie erwerben ein theoretisches Verständnis für die anthropologischen Grundannahmen der Humanistischen Psychologie und können diese psychologische Strömung zeitgeschichtlich und erkenntnistheoretisch in den psychologisch historischen Kontext einordnen. Insbesondere macht es Sie vertraut mit dem Menschbild von Carl Rogers, seinem Störungsverständnis und dem hieraus abgeleiteten Verständnis für Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung im Sinne des Personzentrierten Ansatzes.

Literaturempfehlungen:

Auckenthaler, A. & Bischkopf, J. (2004). Empathie und Akzeptanz in der Verhaltenstherapie: eine Annäherung an die Gesprächspsychotherapie? Psychotherapie im Dialog, 5 (4), 388-392.

Auckenthaler, A. & Helle, M. (2002). Gefühle in der Gesprächspsychotherapie. Psychotherapie imDialog, 3 (2), 48-52.

Helle, M. (2019). Humanistische Psychologie und Humanistische Psychotherapie. In M. Helle, Psychotherapie (S. 61-93). Berlin, Heidelberg: Springer.

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; BSc. Psychologie; ÄrztInnen; Coaches + SupervisorInnen; BeraterInnen; Pflegeberufe; Studierende; Weitere (Sozialpädagogen, Lehrer, SozialwissenschaftlerInnen)

Berliner Sommerakademie 2021 - 
Kommunikation
Teilmodul der Fortbildungswoche:Berliner Sommerakademie 2021 Kommunikation

Christiane Jähnig

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