Das fokussierte Selbst

Das fokussierte Selbst

Das Wesentliche erfassen und zielorientiert arbeiten

Das fokussierte Selbst

Das Wesentliche erfassen und zielorientiert arbeiten

Das Seminar vermittelt, wie Therapeuten zum Wohle ihrer Klienten und Klientinnen mit dem Ansatz des "Fokussierten Selbst" arbeiten können - und ganz nebenbei ihren Arbeitsalltag beleben! Dieser tiefenpsychologisch fundierte und schöpferische Ansatz ist leicht zu erlernen, erfordert aber in der Durchführung Sorgfalt, Achtsamkeit und Genauigkeit.

Eine Therapie ohne Fokus und Orientierung ist unbefriedigend. Daher ist eine aktiv-steuernde Komponente äußerst hilfreich, um das Wesentliche zu erfassen und bei den relevanten Konflikten bleiben zu können. Der Ansatz des "Fokussierten Selbst" schult PatientInnen darin, ihre Introspektionsfähigkeit zu verbessern, indem sie ihr inneres Erleben und ihre Ziele nicht nur in Worte fassen, sondern zusätzlich in einem Kreis verbildlichen. Sie lernen, Gefühle differenziert wahrzunehmen, Ist- und Soll-Zustand zu erfassen und ihre Probleme auf der Zeitachse von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einzuordnen.

Wesentliche Inhalte:

  • Auswahl stimmiger Fragestellungen

  • Berücksichtigung psychodynamischer Aspekte

  • Gezielte therapeutische Nutzung der fokussierten Bilder

  • Die sieben Phasen des Ansatzes des "Fokussierten Selbst"

  • Ausgewählte Fallbeispiele

  • Erprobung der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in praktischen Übungen

Nutzen und Mehrwert:

Es handelt sich um eine leicht zu lernende und praktische Methode, die den therapeutischen Prozess durch ein strukturiertes Vorgehen fördert. Sie ist anwendungsbezogen und ressourcenstärkend. Durch die Arbeit mit dem "Fokussierten Selbst" entsteht eine Art Landkarte, mit der sich die Klienten und der Therapeut im Verlauf der Therapie auch in schwierigem Gelände orientieren können. Beide sehen, worum es geht und können dadurch die zentralen Themen besser im Blick behalten.

Wissenswertes:

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass PatientInnen die durch diese Methode erreichte Orientierung im therapeutischen Prozess sehr zu schätzen wissen. "Das ist wie ein Kompass, der mich daran erinnert, wo ich stehe und wo es langgehen könnte", so ein Patient. Die Fortbildung ist praxisorientiert. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, einen Zeichenblock DIN A2 und Bunt- oder Wachsmalstifte mitzubringen.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Literaturempfehlungen:

Thomas Prünte, Das fokussierte Selbst - Zielorientiert arbeiten in Psychotherapie und Beratung, Klett-Cotta, Stuttgart, 2015

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld

Seminarzeiten:

Fr.02.09.202209:00 - 17:00
Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie - 
Moderne Interventionen im Spannungsfeld zwischen Traum und Wirklichkeit 
Teilmodul von:Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie Moderne Interventionen im Spannungsfeld zwischen Traum und Wirklichkeit

Steffi Dadier

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Dadier (030) 209 166 314 s.dadier@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

Das könnte Sie auch interessieren