Curriculum Sexualtherapeutische Basiskompetenzen

Curriculum Sexualtherapeutische Basiskompetenzen

Curriculum Sexualtherapeutische Basiskompetenzen

Sexuelle Störungen und Dysfunktionen sind in der Allgemeinbevölkerung sehr häufig und haben negative Effekte sowohl auf die individuelle Gesundheit als auch auf die partnerschaftliche Zufriedenheit. Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Kompetenzen zu sexualtherapeutischen Interventionen.

Die Häufigkeit sexueller Störungen wird vielfach unterschätzt, nicht zuletzt weil sie von den Betroffenen selten als Behandlungsanliegen benannt und von PsychotherapeutInnen oft nicht diagnostiziert werden. Die dadurch auftretenden Versorgungsdefizite stehen einem an sich hohen Bedarf an Behandlung sexueller Funktionsstörungen gegenüber. Das Curriculum zeigt neben psychischen Bedingungsfaktoren auch somatomedizinische Ursachen sowie dysfunktionale und maladaptive Interaktionen in der Paarbeziehung auf. Es stellt einen bio-psycho-sozialen Behandlungsansatz vor und gliedert sich in drei Module.

Wesentliche Inhalte:

  • Gesprächsführung bei sexuellen Problemen

  • Störungswissen: Erkennen sexueller Probleme und diagnostische Kompetenz

  • Vermittlungs- und Überweisungskompetenz

  • Sexual- und paartherapeutische Basiskompetenzen

Nutzen und Mehrwert:

Diese Weiterbildung bietet die Möglichkeit, die therapeutischen Kompetenzen im Bereich der Sexualtherapie durch die angebotenen Rollenspiele, Fallbesprechungen und Übungen zu erweitern. Sie lernen einen störungsspezifischen sowie störungsübergreifenden Behandlungsansatz und dessen praktische Anwendung kennen.

Wissenswertes:

Das Curriculum wird als Grundkurs vollständig anerkannt auf die Fortbildung des „Lehrinstituts für Sexualmedizin und Sexualtherapie Hannover (LiSS)", gemäß den Anforderungen der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen zum Erwerb des ankündigungsfähigen Titels „Sexualtherapeut/in PKN",. Es entspricht auch den Standards der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTW). KollegInnen, die die Zertfizierung als „Fachpsychologe/in Rehabilitation BDP", anstreben, können sich die Module des Curriculums auf die zu erbringende Qualifikation im Bereich „Diagnostik", und „Psychologische Interventionen", anerkennen lassen.

Abschluss und Zertifizierung:

Das Curriculum wird als Grundkurs vollständig anerkannt auf die Fortbildung des "Lehrinstituts für Sexualmedizin und Sexualtherapie Hannover (LiSS)" gemäß den Anforderungen der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen zum Erwerb des ankündigungsfähigen Titels "Sexualtherapeut/in PKN". Es entspricht auch den Standards der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTW). KollegInnen, die die Zertfizierung als "Fachpsychologe/in Rehabilitation BDP" anstreben, können sich die Module des Curriculums auf die zu erbringende Qualifikation im Bereich "Diagnostik" und "Psychologische Interventionen" anerkennen lassen.

Eignung:

Ärztliche PsychotherapeutInnen (Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatische Medizin + Psychotherapie, Psychiatrie + Psychotherapie); ÄrztInnen (Gynäkologie, Allgemeinmedizin, Urologie, Innere Medizin); PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung


Steffi Baumgarten

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Baumgarten (030) 209 166 314 s.baumgarten@psychologenakademie.de
Die Module des Curriculums sind auf die zu erbringende Qualifikation im Bereich "Diagnostik" und "Psychologische Interventionen" der Zertfizierung als "Fachpsychologe/in Rehabilitation BDP" anrechenbar.

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