Beziehungskompetenz in der MPU und Verkehrstherapie

Beziehungskompetenz in der MPU und Verkehrstherapie

Theoretische Grundlagen und Selbsterfahrung

Beziehungskompetenz in der MPU und Verkehrstherapie

Theoretische Grundlagen und Selbsterfahrung

Das Seminar beschäftigt sich mit der Beziehungsgestaltung in der medizinisch-psychologischen Begutachtung sowie in verkehrspsychologischen Interventionen. Es werden zunächst theoretische Grundlagen zum Gegenstandsbereich vermittelt. Anhand von Selbsterfahrungsübungen wird dies anschließend praktisch vertieft.

Neben einer theoretischen Einführung in den Bereich der Beziehungsgestaltung in der Begutachtung und in verkehrspsychologischen Interventionen geht es insbesondere um praktische Selbsterfahrung in diesem Bereich durch biografische Arbeit und das Konzept der transgenerationalen Übertragung. Abschließend können die gewonnenen Erkenntnisse für die individuelle Gestaltung der Beziehung im jeweiligen Bereich nutzbar gemacht werden.

Wesentliche Inhalte:

  • Definition und Bedeutung der Beziehungsgestaltung in Begutachtung und Verkehrstherapie

  • Konzeptualisierung im Rahmen des Modells der doppelten Handlungsregulation (Sachse)

  • Auswirkungen verschiedener Persönlichkeitsstile auf die Beziehungsgestaltung

  • Anwendung der theoretischen Grundlagen auf die eigene Person durch Selbsterfahrungsübungen

  • Entwicklung von Strategien für die eigene Beziehungskompetenz

Nutzen und Mehrwert:

Die Inhalte des Seminars sind hilfreich, um wichtige Einflüsse der Beziehungsgestaltung auf den Begutachtungs- bzw. Interventionsprozess, die ansonsten unkontrolliert ablaufen, bewusst zu machen und eigene neuralgische Punkte in diesem Bereich zu erkennen. Hierdurch können sowohl die Wirkung wie auch die Qualität von Begutachtung und verkehrspsychologischen Interventionen verbessert werden.

Wissenswertes:

Neben der fachlichen und Methoden-Kompetenz spielt die Beziehungskompetenz (analog zur Psychotherapie) eine wichtige Rolle in der medizinisch-psychologischen Begutachtung wie auch in verkehrspsychologischen Interventionen. Der Leiter des Seminars hat das Konzept der Beziehungskompetenz aus der eigenen Psychotherapie-Ausbildung und Selbsterfahrung heraus entwickelt und bereits seit längerer Zeit innerhalb der eigenen Tätigkeit erfolgreich zur Anwendung gebracht.

Das Seminar ist auch für Personen geeignet, die bereits eine psychotherapeutische Ausbildung absolviert haben.

Abschluss und Zertifizierung:

Die Veranstaltung kann im Rahmen der Rezertifizierung als Fachpsychologe/in für Verkehrspsychologie BDP Verkehrspsychologie anerkannt werden.

Literaturempfehlungen:

Sachse, R. (2001): Psychologische Psychotherapie der Persönlichkeitsstörungen. Göttingen: Hogrefe.

Bauer, J. (2019): Wie wir werden was wir sind – Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz. Blessing: München.

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen (Verkehrsmedizin); Ärztliche PsychotherapeutInnen


Christiane Jähnig

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Jähnig (030) 20 91 66 313 c.jaehnig@psychologenakademie.de
Die Veranstaltung kann im Rahmen der Rezertifizierung als Fachpsychologe/in für Verkehrspsychologie BDP Verkehrspsychologie anerkannt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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