Berichterstattung in familienpsychologischen Gutachten

Berichterstattung in familienpsychologischen Gutachten

Formen und lösungsorientierte Anwendungsbereiche

Berichterstattung in familienpsychologischen Gutachten

Formen und lösungsorientierte Anwendungsbereiche

Unterschiedliche Formen der Berichterstattung sowie deren Vor- und Nachteile lernen Sie in diesem Seminar für Ihre Tätigkeit als familienpsychologische/r Gutachter/in kennen. Anhand praktischer Entscheidungshilfen bekommen Sie Kriterien an die Hand, um Risiken verschiedener Anwendungssettings adäquat einzuschätzen.

In Deutschland werden jährlich Hunderte von Familien einer psychologischen Begutachtung unterzogen. Die Gutachten werden in unterschiedlicher Ausführlichkeit schriftlich oder mündlich erstellt. Es gibt aber keine allgemeingültigen Leitlinien, für welche Problemstellung die unterschiedlichen Darstellungsformen geeignet sind. Im Workshop werden die verschiedenen Möglichkeiten der Datendarstellung transparent gemacht und aus der Berufspraxis Kriterien erarbeitet, die eine Entscheidungsfindung für die Form der gutachterlichen Berichterstattung erleichtern sollen.

Wesentliche Inhalte:

  • Verschiedene Formen der gutachterlichen Berichterstattung, deren Vorteile und Risiken

  • Vorgehensweise bei der Aufarbeitung von Begutachtungsdaten

  • Auswahl der Gutachtenform entsprechend des familiären Kontexts

  • Lösungsorientierte Begutachtung

Nutzen und Mehrwert:

Durch die Gegenüberstellung der Formen gutachterlicher Berichterstattung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen werden Sie befähigt, die passende Form je nach konkreter Fragestellung auszuwählen. Zudem erlernen Sie, bei der Datenerhebung im Rahmen der Begutachtung und auch bei der Berichterstattung lösungsorientiert vorzugehen. 

Wissenswertes:

Seminarzeiten:

 

Freitag, 16.04.2021 10:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 17.04.2021 09:00 - 17:00 Uhr

Literaturempfehlungen:

Roux, I. & Castellanos, H.A. (2016). Schriftlich oder mündlich, lang oder kurz – welche Form der Gutachtenerstattung ist bei unterschiedlichen Fallkonstellationen zu empfehlen und lösungsorientiert? Praxis der Rechtspsychologie, 2/2016, 129-140.

 

Castellanos, H.A. & Hertkorn (2016). Psychologische Sachverständigengutachten im Familienrecht (2. Auflage). Baden-Baden: Nomos.

 

Salzgeber, J.(2015). Familienpsychologische Gutachten (6.Auflage), München: Beck.

(insbesondere die Seiten 574-588)

Eignung:

PsychologInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen


Christiane Jähnig

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Jähnig (030) 20 91 66 313 c.jaehnig@psychologenakademie.de
Das Seminar ist für Schwerpunkt A4, B5 und B6 der Weiterbildung zum/zur Fachpsychologen/ Fachpsychologin für Rechtspsychologie BDP/ DGPs anerkannt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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