Behandlung akuter Traumafolgestörungen

Behandlung akuter Traumafolgestörungen

Vertiefungsmodul Akuttrauma

Behandlung akuter Traumafolgestörungen

Vertiefungsmodul Akuttrauma

In diesem Modul können Sie die in Modul 3 des Basiscurriculums Psychotraumatherapie erworbenen Kenntnisse zu Grundlagen der Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention vertiefen und an exemplarischen Fallbeispielen praktisch üben.

Bei akuten Traumatisierungen wirkt das Erlebte noch unmittelbar nach, Betroffene können sich schwer von den Geschehnissen lösen und das Ausmaß der notwendigen Unterstützung muss geklärt werden. Das Vertiefungsmodul gibt Ihnen einen Überblick über traumafokussierte Behandlungstechniken in den ersten 4 Wochen nach akuter Traumatisierung, deren Evidenzbasis, den aktuellen Forschungsstand zur Wirksamkeit empfohlener Verfahren und ihrem Einsatz für verschiedene Zielgruppen. Anhand von Fallvignetten erlernen Sie geeignete Vorgehensweisen zur akuten Symptomreduktion und Verhinderung einer Chronifizierung von Traumafolgestörungen.

Wesentliche Inhalte:

  • Vertiefung nosologische Konzepte in ICD-10/11

  • Handlungsleitende Empfehlungen und Vertiefung AWMF-S2k-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von akuten Folgen psychischer Traumatisierung“,

  • Überblick über traumafokussierte Behandlungstechniken in den ersten 4 Wochen nach akuter Traumatisierung

  • Vorstellen aktueller Empfehlungen und Leitlinien zur Behandlung von Betroffenen großer Schadenslagen

  • Qualitätsstandards und Leitlinien zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), Zielgruppen, Kriterien, Fortbildungen

  • Vertiefung allgemeiner Gesprächsführung mit akut belasteten Betroffenen (in Einzel- und Gruppensettings)

  • Erkennen schwerwiegender Symptome, Handlungsempfehlungen, Fallvignetten

  • Traumafokussierte Kognitive Verhaltenstherapie (TF-KVT) zur Frühintervention

Nutzen und Mehrwert:

Das Vertiefungsmodul erweitert Ihre Kompetenzen für den Umgang mit akut belasteten Betroffenen zum Beispiel in und nach Großschadenslagen und gibt Ihnen die Möglichkeit, Behandlungstechniken zur Frühintervention in den ersten 4 Wochen nach akuter Traumatisierung anhand von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Bereichen in Übungen zu erproben.

Wissenswertes:

Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung. Die Sicherstellung einer stabilen Datenverbindung und von für das Seminar erforderlicher und funktionierender Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmer sicher zu stellen. Sie erhalten von uns bei Anmeldung eine schriftliche Anleitung für die Teilnahme an Zoomseminaren.

Abschluss und Zertifizierung:

Dieses Seminar ist eins von drei alternativ wählbaren Vertiefungsmodulen, das ergänzend zum Basiscurriculum Psychotraumatherapie mit EMDR für die Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie" absolviert werden kann. Informationen zu Terminen weiterer Vertiefungsmodule zu den Themen Interkulturelle Kompetenz und Dissoziative Störungen finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Literaturempfehlungen:

Bengel J etal. (2019) Psychologische Frühinterventionen. In A. Maercker (Hrsg.) Traumafolgestörungen (S.189-216). Berlin Springer

Kröger C etal (2012) Akute Belastungsstörung. Göttingen HOGREFE

Eignung:

Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA mit Behandlungserlaubnis); Ärztliche PsychotherapeutInnen


Steffi Dadier

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Dadier (030) 209 166 314 s.dadier@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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