Bedrohungsmanagement in der ambulanten Psychotherapie

Bedrohungsmanagement in der ambulanten Psychotherapie

Eigensicherung in aggressiven Krisensituationen

Bedrohungsmanagement in der ambulanten Psychotherapie

Eigensicherung in aggressiven Krisensituationen

Im Seminar erlernen Sie Maßnahmen der Gefährdungsprognose und der Risikoeinschätzung. Zudem erfahren Sie, wie Sie sich in aggressiven Krisensituationen wirksam selbst sichern können, um in der ambulanten Psychotherapie Bedrohungen zu meistern.

Von Patientinnnen und Patienten kann in vielfacher Weise Gewalt ausgeübt werden, was besondere Gefährdungssituationen in der ambulanten Psychotherapie mit sich bringt. Weil Bedrohungssituationen so unterschiedlich sind, müssen Maßnahmen des Bedrohungsmanagements verschiedene Spezifika auf mehreren Ebenen berücksichtigen. Neben Techniken der Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit potenziell aggressiven Patientinnnen und Patienten lernen Sie daher Deeskalations- sowie Rettungsmaßnahmen für akut gefährliche Lagen kennen.

Wesentliche Inhalte:

  • Formen aggressiven und gewalttätigen Verhaltens

  • Risikoeinschätzung und Gefährdungsprognose

  • Beziehungsgestaltung und psychologische Deeskalation

  • Rettungsmaßnahmen bei akuter Gefahr

  • Selbstfürsorge in der Arbeit mit potenziell gewalttätigen PatientInnen

Nutzen und Mehrwert:

Durch das Wissen um fundierte Methoden der Risikoeinschätzung können Sie potenziell gefährliche Situationen schnell beurteilen und Maßnahmen der Eigensicherung ergreifen. Diese erlernen Sie im Seminar anhand von Beispielen, Rollenspielen und Präsentationen, sodass deren praktische Umsetzung erleichtert wird.

Wissenswertes:

Der Umgang mit "schwierigen" PatientInnen bzw. mit solchen die manipulatives und/ oder ausschließlich verbal aggressives Verhalten zeigen, spielt in der vorliegenden Veranstaltung nur insofern eine Rolle als dies für die Seminarthemen relevant ist.

Zwangsmaßnahmen und Selbstverteidigungstechniken sind nicht Gegenstand des Seminars.

Der Dozent des Seminars ist Autor der im Beltz-Verlag erschienenen Bücher "Eigensicherung und Selbstfürsorge - Umgang mit potenziell gefährlichen Patienten in der Psychotherapie" und "Psychologisches Notfallmanagement in der Corona-/COVID-19-Pandemie".

Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzung benötigen Sie ein Notebook/ PC/ Tablet mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung. Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/ Kopfhörer/ Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmer sicher zu stellen. Sie erhalten von uns bei Anmeldung eine schriftliche Anleitung für die Teilnahme an Zoomseminaren.

Abschluss und Zertifizierung:

Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärztinnen und Ärzte anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesärztekammer.

Eignung:

PsychologInnen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; Ärztliche PsychotherapeutInnen; BeraterInnen; Suchtberatung; Erziehungs- und Familienberatungsstellen

Seminarzeiten:

Mo.13.02.202309:00 - 16:30
Di.14.02.202309:00 - 16:30

Steffi Dadier

Ihre Ansprechpartnerin

Steffi Dadier (030) 209 166 314 s.dadier@psychologenakademie.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin.

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