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Schulpsychologie
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Für Mitglieder des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bietet die Deutsche Psychologen Akademie Rabatte an.
Für Studierende, PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) und Arbeitssuchende gilt eine Ermäßigung auf den Normalpreis von 20%. Für Mitglieder der BV Studierende im BDP gilt eine Ermäßigung auf den BDP-Preis von 20%.

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Ich bin Mitglied des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen * 2.200,00 EUR
Ich bin Studierender im BDP */** 1.760,00 EUR
Ich bin Studierender */** 1.932,00 EUR


Bitte reichen Sie entsprechende Nachweise (z. B. Studierendenausweis) in Kopie ein, falls diese noch nicht bei der Deutschen Psychologen Akademie vorliegen. Vielen Dank.
*Bitte beachten Sie, dass der Status zum Zeitpunkt der gebuchten Veranstaltung vorliegen muss.
** Ermäßigungen für Studierende, PiA und Arbeitssuchende sind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar
23.02.2018 bis 01.02.2019

Curriculum Psychologische Lerntherapie

Dozent(en):
Dipl.-Psych. Astrid Debbing (mehr zum Dozenten...),
Prof. Dr. Gerhard Lauth (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Martina Petri (mehr zum Dozenten...),
Christian Pinnow (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Udo Raum (mehr zum Dozenten...),
Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne (mehr zum Dozenten...)
Psychologische Lerntherapie ist ein dynamisches Berufsfeld, das PsychologInnen eine spannende und herausfordernde berufliche Tätigkeit bietet. Therapie- und Beratungsbedarfe rund um das Thema Lernstörungen nehmen stetig zu. Menschen mit Lernschwierigkeiten oder -störungen können in der Therapie Hilfe erlangen, um ihre Schwierigkeiten zu überwinden oder zumindest Bewältigungsstrategien zu erwerben.

In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Lerntherapie der Sektion Klinische Psychologie des BDP führt die Deutsche Psychologen Akademie ein Curriculum zur Spezialisierung in Lerntherapie durch.

Das Curriculum ermöglicht den Erwerb psychologisch fundierter Kenntnisse und Kernkompetenzen für eine eigenständige Tätigkeit als Lerntherapeut/in sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen. Theorie und Praxis der Behandlung der häufigsten Lernstörungen werden hinsichtlich Diagnostik und praktischer Interventionsmöglichkeiten gelehrt.

Die Fortbildung verbindet die neuesten Forschungsergebnisse mit praxisrelevanten Ansätzen und wird von einem interdisziplinären Dozententeam erfahrener Lerntherapeuten und Wissenschaftler mit psychologischer Expertise gestaltet.



Aufbau des Curriculums:

Das Curriculum umfasst insgesamt 106 Unterrichtseinheiten und besteht aus 6 Modulen:

  • Modul 1: Einführung in die lerntherapeutische Praxis (16 UE)


  • Modul 2: Spezifische Diagnostik von Lernstörungen (16 UE)


  • Modul 3: Lernen und Aufmerksamkeit (16 UE)


  • Modul 4: Lernstörungen: Theorie und Intervention Teil 1 (24 UE)


  • Modul 5: Lernstörungen: Theorie und Intervention Teil 2 (24 UE)


  • Modul 6: Supervision (10 UE)



Modul 1 wird als Einführungsseminar in die Lerntherapie und zur Orientierung über die Inhalte des Curriculums auch einzeln buchbar angeboten.

Die Module 2 bis 6 sind mit 90 Unterrichtseinheiten enbloc buchbar zu folgenden Preisen:

Gebühr: 2060 €
Gebühr für BDP-Mitglieder: 1875€
Frühbucherrabatt: 100 €

Die Fortbildung ist für Einsteiger und Kolleginnen mit Berufserfahrung geeignet.

Flyer zum Curriculum Psychologische Lerntherapie

PsychologInnen ermöglicht das Curriculum den vollständigen Erwerb der Theorienachweise für das Zertifikat Psychologische/r Lerntherapeut/in BDP, wobei die Anerkennung von im Psychologiestudium erworbenen Vorkenntnissen erfolgt. Voraussetzung für die Zertifizierung ist ein Psychologieabschluss auf Diplom- oder Masterniveau, der die Anerkennungskriterien des Berufsverbandes erfüllt.

Die weiteren Qualifikationskriterien und Voraussetzungen für die Zertifizierung als Psychologische/r Lerntherapeut/in finden Sie in der Fortbildungsordnung im Internet unter: (Zertifizierung)

Diese Fortbildungsreihe besteht aus folgenden Modulen


  • 23.02.2018 bis 24.02.2018
    Details...

    Modul 1: Einführung in die lerntherapeutische Praxis

  • 27.04.2018 bis 28.04.2018

    Modul 2: Spezifische Diagnostik von Lernstörung

    Dozent: Dr. Stephan Bulheller, Dipl.-Psych.

    Eine objektive, zuverlässige und gültige Diagnostik und die resultierende Begutachtung beschreiben die fundierte Ausgangsbasis für lerntherapeutisches Arbeiten.

    Das Modul baut auf Basiskenntnissen in praktischer psychologischer Diagnostik vertiefend im lerntherapeutischen Kontext auf. Es hat das Ziel, zur Umsetzung des diagnostischen Prozesses von der Vorbereitung bis zur schriftlichen Ergebnisfixierung, zur kompetenten Auswahl geeigneter Verfahren und zur kritischen Analyse bestehender Gutachten zu befähigen. Es wird auf Grundlagen der Testtheorie und Testkonstruktion sowie der Testdurchführung und Befundung eingegangen. Ausgewählte Verfahren zur Messung der für Lernen relevanten Fähig- und Fertigkeiten werden vorgestellt und praktisch erprobt.

    Wesentliche Inhalte:

    • Richtlinien und Standards Psychologischer Diagnostik

    • Prozess der Diagnostik: Von der Planung bis zur Begutachtung

    • Hintergründe von Testentwicklung und Testevaluation

    • Gütemaße als Bewertungsgrundlage zur Auswahl geeigneter Testverfahren

    • Konstrukt: Intelligenz

    • Konstrukte Fertigkeiten: Rechtschreibung, Zahlenverständnis, Leseverständnis

    • Kennenlernen eingeführter und aktueller Testverfahren

    • Praktische Durchführung und Auswertung ausgewählter Testverfahren

    Literaturempfehlungen:
    Moosbrugger, H. & Kelava, A. (2007). Testtheorie und Fragebogenkonstruktion. ´Heidelberg: Springer.
    Schmidt-Atzert, L. & Amelang, M. (2012). Psychologische Diagnostik 5. Auflage. Heidelberg: Springer.
    Westhoff, K. & Kluck, M.-L. (2013). Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen. Heidelberg: Springer.
  • 17.05.2018 bis 18.05.2018

    Modul 3: Lernen und Aufmerksamkeit

    Dozent: Prof. Dr. Gerhard Lauth

    Aufmerksamkeit ist eine komplexe Handlung, deren Mechanismen nicht voll entwickelt oder in ihrer Funktionsfähigkeit herabgesetzt sein können. Bekannt ist, dass Aufmerksamkeits- und Lernstörungen eng miteinander verbunden sind: Störungen im Aufmerksamkeitsverhalten können zu Beeinträchtigungen beim Lernen führen. Und Lernstörungen ziehen aufgrund von Wissensmangel und fehlenden Lernstrategien Aufmerksamkeitsstörungen nach sich.

    In diesem Modul werden grundlegende Kenntnisse zur Wirkung von Aufmerksamkeitsmechanismen beim Lernen vermittelt sowie lerntherapeutische Interventionen zur Verbesserung des Aufmerksamkeitsverhaltens vorgestellt und geübt.

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    • Zwei wichtige Aufmerksamkeitsformen beim Lernen: Daueraufmerksamkeit und selektive Aufmerksamkeit

    • Bedingungen für Daueraufmerksamkeit und selektive Aufmerksamkeit: Vorwissen, Erfolgserwartung, Traktionskontrolle, Strategieeinsatz

    • Lernen als Handlungsabfolge und die Rolle von Aufmerksamkeit

    • Förderung von Aufmerksamkeit über Training und Anleitung (Scaffolding)

    • Einüben und Erproben der wichtigsten Interventionen: positive Zielsetzung, Komplexitätsreduktion, Verstärkung, Strategie- und Aufmerksamkeitstraining


    Dieses Modul wird gestaltet durch Vortrag und vertiefende Diskussionen, Modelldemonstrationen, Filmausschnitte und Gruppenübungen.
    Literaturempfehlungen:
    Lauth, G.W., Schlottke, P.F. (2009). Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern: Mit Online-Materialien (6. Vollst. Überarb. Aufl). Weinheim, Basel: Beltz, PVU.
    Lauth, G. W., Grünke, M. & Brunstein, J. C. (2004) (Hrsg.). Interventionen bei Lernstörungen, Förderung, Training, Therapie in der Praxis. Göttingen: Hogrefe.
  • 13.09.2018 bis 15.09.2018

    Modul 4: Lernstörungen: Theorie und Intervention Teil 1

    Dozenten: Martina Petri, Dipl.-Psych.; Dipl.-Psych.; Astrid Debbing, Dipl.-Psych.; Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne

    Auf der Basis spezifischer Kenntnisse zu Ursachen, Diagnostik und Förderansätzen bei Lernstörungen sind qualifizierte Interventionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene möglich. Es wurden verschiedene multimodale Behandlungsansätze, die sich bei verhaltenstherapeutischen, kognitiven, lerntheoretischen, neuropsychologischen und systemischen Verfahren bedienen, dafür entwickelt. Psychologische Lerntherapie berücksichtigt das Symptomtraining ebenso wie das Training kognitiver Basisfertigkeiten, die psychische Befindlichkeit und die Psychoedukation des sozialen Umfeldes.

    Die Lese-Rechtschreibstörung ist eine häufige Lernstörung, für die verschiedene Ursachen angenommen werden. Die Schwierigkeiten beim Erwerb von Schreib- und Lesefähigkeiten beeinträchtigen das Lernen und die Teilhabe am täglichen Leben von Kindern und Erwachsenen.

    Am Tag 1 dieses Modul wird der aktuelle Kenntnisstand zu Ursachen, zu Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der Lese-/Rechtschreibstörung vermittelt.

    Wesentliche Inhalte:

    • Schriftspracherwerb (Wahrnehmung und kognitive Verarbeitung)

    • Modelle des Lesens und Rechtschreibens

    • Neurologische Grundlagen einschließlich Genetik

    • Vorläuferfertigkeiten: Phonologie, Gedächtnis, Sprachperzeption, vor allem in ihrer Bedeutung für Prädiktion und Prävention



    Tag 2 und 3 des Moduls ermöglichen den Erwerb psychologisch fundierter Grundlagenkenntnisse zu Interventionsmöglichkeiten bei Legasthenie und bei Aufmerksamkeitsstörungen sowie das Üben von vorgestellten Interventionsverfahren. Als ein wesentliches Element der Intervention bei Lernstörungen werden adäquate Formen der Zusammenarbeit mit bzw. die Beratung von Bezugspersonen erlernt.

    Wesentliche Inhalte:

    • Übersicht über lerntherapeutische Interventionsmethoden bei Legasthenie

    • Anwendung (praktisches Üben) der Interventionsverfahren: Legasthenie

    • Anwendung (praktisches Üben) der Interventionsverfahren bei Aufmerksamkeitsstörungen

    • Eltern und Bezugspersonenarbeit



    Das Seminar wird gestaltet mit Impulsvorträgen, Gruppenarbeit und der praktischen Anwendung von Interventionsverfahren.
    Literaturempfehlungen:
    Claudia Steinbrink & Thomas Lachmann Lese-Rechtschreibstörung: Grundlagen, Diagnostik, Intervention, (2014) , Springer Verlag
    Fritz Jansen und Uta Streit , Positiv lernen (2006), Springer Verlag
    Waldemar von Suchodoletz, Therapie der Lese-Rechtschreibstörung ( LRS): Traditionelle und alternative Behandlungsverfahren im Überblick (2006)
  • 15.11.2018 bis 17.11.2018

    Modul 5: Lernstörungen: Theorie und Intervention Teil 2

    Dozentinnen:Martina Petri, Dipl.-Psych.; Astrid Debbing, Dipl.-Psych.

    Dyskalkulie ist eine schulische Entwicklungsstörung von der ca. 7 % aller Kinder betroffen sind. Diese Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist, betrifft vor allem die Grundrechenarten. Betroffene Kinder sind durch diese Schwierigkeit auch im Alltag beeinträchtigt.

    Das Modul ermöglicht den Erwerb psychologisch fundierter Grundlagenkenntnisse zu Ursachen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Dyskalkulie sowie spezielle Interventionsverfahren kennenzulernen und zu üben. Weitere für die Behandlung aller Lernstörungen relevante Kompetenzen können darüber hinaus in diesem Modul erworben werden.

    Wesentliche Inhalte

    • Modelle des Rechnens

    • Neurologische und biologische Grundlagen von Dyskalkulie

    • Vorläuferfertigkeiten für das Rechnen

    • Übersicht über Interventionsverfahren bei Dyskalkulie und praktisches Üben

    • Indikation spezifischer Interventionsverfahren

    • Therapieplanung

    • Arbeit mit Eltern und Lehrkräften / Gesprächsführungstechniken

    • Umgang mit schwierigen Situationen



    Das Seminar wird gestaltet mit Impulsvorträgen, Gruppenarbeit und der praktischen Anwendung von Interventionsverfahren.
    Literaturempfehlungen:
    Jacobs,C.& Prof. Petermann, F. (2007) Rechenstörungen, Göttingen: Hogrefe Verlag
    Ganser, B. (2007), Rechenstörungen.Diagnose-Förderung-Materialien, Auer Verlag
    Ganser, B. (2006), Rechenschwäche überwinden, Auer Verlag
  • 01.02.2019 bis 01.02.2019

    Modul 6: Supervision lerntherapeutischer Praxis

    Dozent: Udo Raum, Dipl.-Psych.

    Die abschließende Supervision im Weiterbildungslehrgang Lerntherapie bietet den Teilnehmer/-innen die Möglichkeit auf der Grundlage der Ausbildung zum LerntherapeutInnen ihre praktische Tätigkeit zu reflektieren und hierdurch ihre berufliche Identität zu festigen. Sie stellt ein Instrument zur Qualitätssicherung dar.

    Im Rahmen der Supervision kann der eigene Arbeitsprozess fallbezogen dargestellt werden und im Hinblick auf die Bedürfnisse der Therapeuten/-innen sowie des professionellen Handelns der Lerntherapie reflektiert werden. Angestrebt ist ferner eine Kompetenzerweiterung, Konfliktsituationen ausgleichend zu lösen.

    Im Supervisionsmodul werden dokumentierte Behandlungsfälle der TeilnehmerInnen besprochen mit den folgenden Zielen:

    • Erarbeiten von funktionalen Lösungs- und Verhaltensmöglichkeiten in Situationen, die eine Herausforderung bedeuten.

    • Beziehungserleben in der therapeutischen Arbeit

    • Festigung der beruflichen Identität


    Das Setting der Supervision ist eine Gruppensupervision. Zur Anwendung kommen Methoden und Techniken der Verhaltenstherapie und systemischen Therapie.
Dieses Curriculum ist geeignet für:
PsychologInnen (Diplom, Master oder Bachelor in Psychologie), Staatliche SchulpsychologInnen (Bayern), Psychologische PsychotherapeutInnen; Kinder und JugendlichenpsychotherapeutInnen, Studierende der Psychologie, die kurz vor ihrem Abschluss stehen (Diplom/Master)
Literaturempfehlungen:
Diese finden Sie unter den einzelnen Modulen.
Hinweise:
Für die Zertifizierung zum/zur Psychologischen Lerntherapeuten/in BDP werden die Inhalte von Modul 1 als Theorienachweis benötigt.
Abschluss:
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Akkreditierung:
Die Akkreditierung wird bei der jeweiligen Landespsychotherapeutenkammer beantragt und wird von der jeweiligen Landesärztekammer in NRW für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender ÄrztInnen aus den jeweiligen Bundesländern anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie bei den Landesärztekammern. In der Regel entspricht die Anzahl der Fortbildungseinheiten der Anzahl der Unterrichtseinheiten.
Ihre Ansprechpartnerin:
Nadine Irmler
Email: n.irmler@psychologenakademie.de
Telefon: 030 / 20 91 66 333
Telefax: 030 / 20 91 66 316
Termin(e):
Modul 1:
23.-24.02.2018
Modul 2:
27.-28.04.2018
Modul 3:
17.-18.05.2018
Modul 4:
13.-15.09.2018
Modul 5:
15.-17.11.2018
Modul 6:
01.02.2019
Modul 1: 16 UE

Ort: Köln
Preis:2.415,00 EUR
BDP-Mitglied:2.200,00 EUR
Ermäßigungen:
Studierende im BDP:1.760,00 EUR
Studierende:1.932,00 EUR
(Bei einer Buchung bis zum 29.12.2017 erhalten Sie einen Frühbucherrabatt von 120 €)
Curriculum
max. Teilnehmerzahl: 25
Buchungscode: NW2018-LT-1