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Wirtschaftspsychologie
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Für Mitglieder des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bietet die Deutsche Psychologen Akademie Rabatte an.
Für Studierende, PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) und Arbeitssuchende gilt eine Ermäßigung auf den Normalpreis von 20%. Für Mitglieder der BV Studierende im BDP gilt eine Ermäßigung auf den BDP-Preis von 20%.

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Ich bin Mitglied des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen * 1.180,00 EUR


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*Bitte beachten Sie, dass der Status zum Zeitpunkt der gebuchten Veranstaltung vorliegen muss.
** Ermäßigungen für Studierende, PiA und Arbeitssuchende sind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar
08.05.2017 bis 10.05.2017

Intensivtraining zur berufsbezogenen Eignungsdiagnostik nach DIN 33430
Modul 1: Einführung in die DIN 33430, Modul 2: Anforderungsprofil, Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung

Dozent(en):
Prof. Dr. Stefan Höft (mehr zum Dozenten...),
Prof. Dr. Martin Kersting (mehr zum Dozenten...)
Modul 1: Einführung in die DIN 33430

Was bedeutet Qualität in der Eignungsdiagnostik? Woran kann man Qualität erkennen? Wie kann man anderen gegenüber verdeutlichen, dass man qualitativ hochwertige Eignungsdiagnostik anbietet? Wie funktioniert eine DIN- Norm für die Eignungsdiagnostik? Der Trainingstag stellt die Grundlagen des DIN-Ansatzes in der Eignungsdiagnostik dar.

Die Teilnehmenden lernen, wie man mit Hilfe der DIN 33430 sowie weiterer Standards die Qualität in der Eignungsdiagnostik sichern und optimieren kann. Sie verstehen, wie die Begriffe Lizenzierung und Zertifizierung im Kontext der DIN 33430 genutzt werden und sind für einige rechtliche Rahmenbedingungen der Eignungsdiagnostik sensibilisiert.

Zentrale Inhalte dieses Trainingsmoduls sind:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen I (sehr knappe Einführung)

  • Qualitätsstandards

  • Qualitätssichernde Maßnahmen

  • Durchführungsbedingungen von Verfahren zur Eignungsbeurteilung



Modul 2: Anforderungsprofil, Verhaltensbeobachtung und -beurteilung

Das definierte Anforderungsprofil für eine Zielposition stellt den Ausgangspunkt für die Auswahl und Entwicklung eignungsdiagnostischer Instrumente dar. Verfahren zur Verhaltensbeobachtung und -beurteilung (z.B. Arbeitsproben, Rollenspiele, Gruppenarbeiten oder Präsentationen) sind Kernbestandteile vieler eignungsdiagnostischer Verfahrensserien, stellen durch die Einbindung von BeobachterInnen aber besondere Anforderungen an die Verfahrenskonstruktion und -durchführung. In diesem Modul werden die besonderen Anforderungen an die verfahrensbeteiligten BeobachterInnen sowie an die verfahrensverantwortlichen EignungsdiagnostikerInnen ausführlich behandelt und Lösungsstrategien vermittelt.

Am Ende des Trainings kennen die Teilnehmenden die unterschiedlichen konzeptionellen Ansätze und Techniken bei der eignungsdiagnostischen Verhaltensbeobachtung und -beurteilung und können sie in der Anwendungspraxis umsetzen. Sie sind sensibilisiert für potenzielle Fehlerquellen und möglichen Gegenmaßnahmen bei der Beobachtung und Bewertung und wenden als verantwortliche EignungsdiagnostikerInnen ihr Fachwissen bei der anforderungsbezogenen Verfahrenskonstruktion, der Entwicklung von Beobachtungssystemen sowie bei der Gestaltung von Trainings für BeobachterInnen an.

Zentrale Inhalte dieses Moduls sind:

  • Anforderungsprofil (als Ergebnis der Arbeits- und Anforderungsanalyse)

  • Begriff, Verständnis und Systematik der Beobachtung

  • Verhaltensnahe Operationalisierungen von Eignungsmerkmalen

  • Definition und Abgrenzung von Beobachtungseinheiten

  • Registrierung, Dokumentation, Auswertung und Bewertung der Beobachtungen

  • Bezugsmaßstab für die Einschätzung von Skalenausprägungen

  • Rating-/Skalierungsverfahren

  • Kulturabhängigkeit von Verhalten und Anforderungen

  • Stereotype, Beobachtungsfehler und Beurteilungsverzerrungen sowie mögliche Gegenmaßnahmen

  • Selbstdarstellungsstrategien und Gruppenprozesse bei der Urteilsbildung

  • Entwicklung von Handhabungshinweisen inkl. Beobachtungs- und Beurteilungsbogen

  • Hinweise zur Konstruktion von Verfahren der Verhaltensbeobachtung und -beurteilung sowie zum Training von Beobachter/-innen.

Dieses Modul ist geeignet für:
Personen, die über Erfahrungen im Bereich der Personaldiagnostik verfügen. Studierende, die kurz vor dem Abschluss (Diplom, Master) stehen, sind zugelassen.

Seminarflyer zum Downloaden
Literaturempfehlungen:
Modul 1:
Westhoff, K. et al. (Hrsg.). (2010). Grundwissen für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430 (3., neu bearbeitete Aufl.). Lengerich: Pabst Science Publishers. Daraus insbesondere Kapitel 1. Im Januar 2017 wird voraussichtlich das neue Lehrbuch erscheinen, das dann Grundlage der Seminare sein wird.
Kersting, M. (2008). Qualität in der Diagnostik und Personalauswahl : Der DIN Ansatz. Göttingen : Hogrefe.
Kersting, M. (2014). Qualitätsstandards der Personalauswahl. In H. Schuler & U. P. Kanning (Hrsg.), Lehrbuch der Personalpsychologie (3. Aufl., S. 325-356). Göttingen: Hogrefe
Püttner, I. (2014). Rechtliche Aspekte der Personalarbeit. In: H. Schuler & U.P. Kanning (Hrsg.), Lehrbuch der Personalpsychologie, 3te Auflage. Göttingen: Hogrefe.
Testkuratorium der Föderation deutscher Psychologenvereinigungen (2010). TBS-TK. Testbeurteilungssystem des Testkuratoriums der Föderation deutscher Psychologenvereinigungen. Revidierte Fassung vom 09. September 2009. Psychologische Rundschau, 61, 52-56. (Freier Download unter www-kersting-internet.de)

Modul 2:
Westhoff, K. et al. (Hrsg.). (2010). Grundwissen für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430 (3., neu bearbeitete Aufl.). Lengerich: Pabst Science Publishers Daraus insbesondere Kapitel 2. Im Januar 2017 wird voraussichtlich das neue Lehrbuch erscheinen, das dann Grundlage der Seminare sein wird.
Höft, S., & Funke, U. (2006). Simulationsorientierte Verfahren der Personalauswahl. In H. Schuler (Hrsg.), Lehrbuch der Personalpsychologie. (2., überarbeitete und erweiterte Auflage, S. 145-188). Göttingen: Hogrefe.
Höft, S. & Lüth, N. (2005). Beobachtung und Bewertung im Assessment Center. Gestaltungsmerkmale eines AC-Beobachtungssystems. In K. Sünderhauf, S. Stumpf, & S. Höft (Hrsg.), Assessment Center von der Auftragsklärung bis zur Qualitätssicherung. (S. 164-180). Lengerich: Pabst Science Publishers.
Höft, S. & Melchers, K. (in Druck). Training von AC-Beobachtern: Worauf kommt es an? Wirtschaftspsychologie, Themenheft Personaldiagnostik 01/2010.
Thornton, G.C. & Rupp, D.E. (2005). Assessment Centers in Human Resource Management: Strategies for Prediction, Diagnosis, and Development.Mahwah, NJ, USA: Lawrence Erlbaum.
Hinweise:
Unabhängig von der Fortbildung besteht die Möglichkeit, eine Prüfung abzulegen und eine Personenlizenz für berufsbezogene Eignungsdiagnostik nach DIN 33430 zu erwerben:


  • Lizenz BV für BeobachterInnen, die an Verhaltensbeobachtungen und -beurteilungen beteiligt sind

  • Lizenz BE für BeobachterInnen, die an direkten mündlichen Befragungen beteiligt sind

  • Lizenz E für EignungsdiagnostikerInnen



Eine entsprechende Prüfungsordnung zur DIN-Norm 33430 ist abrufbar unter http://www.din33430portal.de/.

Die Personenlizenzen können unabhängig von der Teilnahme an den Trainings erworben werden. Voraussetzung ist das Bestehen der jeweiligen Prüfungen. Die Lizenzinhaber können sich im DIN-Portal eintragen lassen: http://www.din33430portal.de/.

Prüfungstermine und weitere Informationen zu den Lizenzprüfungen erhalten Sie unter http://www.din33430portal.de/ und bei der DPA.
Abschluss:
Nach Abschluss dieser Veranstaltungen erhalten Sie je eine Teilnahmebescheinigung.
Ihre Ansprechpartnerin:
Ute Szenkler, M.A.
Email: u.szenkler@psychologenakademie.de
Telefon: 030 / 20 91 66 312
Telefax: 030 / 20 91 66 316
Termin(e):
08.-10.05.2017

Zeiten (voraussichtlich):
Mo: 10:00-17:15 Uhr
Di-Mi: 09:00-16:15 Uhr

Unterrichtsdauer: 30

Ort: Köln
Modul
max. Teilnehmerzahl: 16
Buchungscode: NW2017-DIN-1A