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Gesundheitspsychologie
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18.09.2015 bis 12.11.2017

Yoga und Psychologie - Weiterbildung zur/zum YogalehrerIn

Dozent(en):
Dipl.-Psych. Ansgar Sievering-Glatz (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Regina Weiser (mehr zum Dozenten...),
Dr. phil. Hellfried Krusche (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...),
Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Ilka Pundt (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Angela Cuno (mehr zum Dozenten...),
Dipl.-Psych. Thomas Richter (mehr zum Dozenten...)
Als wirksames Verfahren zur Entspannung und Stressreduktion wird Yoga schon lange von den Spitzenverbänden der Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt und gefördert. Der BDP verleiht Psychologinnen und Psychologen Zertifikate für Entspannungsverfahren, unter anderem auch für Yoga. Durch die Aufnahme in das Zertifikat können jetzt auch für Yoga, als Methode der Stressprävention, Qualitätsstandards geschaffen werden, die mit Hilfe psychologischen Fachwissens aufrechterhalten und weiterentwickelt werden können. Die zunehmende Beliebtheit von Yoga führte in den letzten Jahren zu einem regelrechten Boom und damit auch zu einer erschwerten Überschaubarkeit des Kursangebots.

Die Weiterbildung basiert auf den Leit- und Richtlinien der Fachgruppe Entspannungsverfahren in der Sektion Klinische Psychologie im (BDP) und damit auf einer psychologischen und gesundheitswissenschaftlichen Sichtweise. Sie orientiert sich an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Hintergrundwissen auf sowohl medizinischem als auch Yoga-philosophischem Gebiet. Dabei nehmen praktische Übungen der TeilnehmerInnen und die Selbsterfahrung den größten Teil des Unterrichts ein und bilden die Basis dieser YogalehrerInnen-Weiterbildung. Denn mindestens genauso wichtig wie theoretisches Wissen ist ein hohes Maß an eigener Erfahrung und eigenem Erleben, als Grundlage für ein tieferes Verständnis von Yoga und damit auch für die Fähigkeit, Yoga zu unterrichten.

Die Weiterbildung gliedert sich in drei Teile:

  • Yoga und Psychologie (6 Module) in Bochum

  • Yoga-Elementarkurs (6 Module) in Göttingen

  • Unterrichtsgestaltung und Vorstellstunden (2 Module) in Bochum


1. Yoga und Psychologie

In dieser Weiterbildung wird Yoga als psychologisch wirksame Methode vermittelt und grenzt sich so deutlich ab, gegenüber Angeboten mit anderer Zielsetzung, wie z. B. Fitness-Yoga. In der Regel fällt es den meisten Menschen deutlich leichter, durch Yoga Achtsamkeit in Bezug auf den eigenen Körper zu entwickeln als durch einfache Aufmerksamkeitshinwendung. Die durch Yogahaltungen (Asanas) ausgelösten Körpersensationen sind dem Bewusstsein zugänglicher als die Wahrnehmung mentaler Prozesse. Psychologisch relevant ist auch, dass Gefühle über Körperempfindungen vermittelt werden. Somit ist eine gute Körperwahrnehmung Voraussetzung für den Zugang zu den eigenen Gefühlen. Unwillkürliche körperliche Verspannungen und Blockaden können die Funktion haben, unangenehme und schmerzhafte Gefühle abzuwehren. Yoga bietet die Möglichkeit, ganz vorsichtig den Kontakt zum eigenen Körper und den Gefühlen wieder herzustellen. Damit wird Yoga nicht nur eindeutig dem psychologischen Berufsfeld zugeordnet, sondern es macht darüber hinaus deutlich, wie wichtig psychologisches Fachwissen für die Qualität des Yogaunterrichts ist. Die Dozenten sind erfahrene YogalehrerInnen und PsychologInnen, die jeweils ihren persönlichen, psychologisch fundierten Zugang zu den folgenden Themenbereichen, in jeweils 20 Unterrichtseinheiten (UE) Präsenzunterricht, vermitteln.


Module:

  • Yoga als Methode der Gesundheitsförderung

  • Yoga als Methode der Selbsterkenntnis und PersönlichkeitsentwicklungYoga aus verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Perspektive

  • Yoga im Rahmen der Stressprävention

  • Yogaphilosophie und Psychoanalyse

  • Yoga als anerkannte Methode in der Prävention



2. Yoga-Elementarkurs

Der Yoga-Elementarkurs dieses Yoga-Curriculums besteht aus sechs Modulen basierend auf gleichnamigen Kursen nach R. Lobo (1999; 1998; 2004; 1987) und führt systematisch in die körperorientierte Gesundheitsförderung auf der Grundlage des Hatha-Yoga im Sinne des sog. Marma-Yoga® ein.
Marmas sind die vitalen Funktionsstellen aus der Sicht der indischen Naturheilkunde Ayurveda. In den Yoga-Haltungen, Asanas, werden diese Marmas sozusagen jeweils besonders befragt. Diese Befragung ist eine Art Einsichtsmeditation. Die sechs Module des Yoga-Elementarkurses beinhalten Leitfäden zur Körper orientierten Befragung und damit auch zur Yoga-Gesundheitsförderung im besten Sinn.
Die Lektüre der Basisliteratur im Selbststudium ist Bestandteil des Yoga-Elementarkurses dieses Curriculums. Jeder Band besteht aus einem Textteil mit Erläuterungen zum Hintergrund der Asanas (die Körperhaltungen im Hatha-Yoga) sowie einer CD mit Anleitungen zur Atemschule des Yoga, dem sog. Pranayama. Für die Basisliteratur entstehen zusätzliche Kosten. Jeder Kurs wird in Präsenzphasen von 20 UE inkl. medizinischer Grundlagen auf der Grundlage eingehender persönlicher Vorbereitung von DozentInnen des Berufsverbandes Unabhängiger Gesundheitswissenschaftlicher Yoga-Lehrender (BUGY), gelehrt.

Module:

  • Yoga-Elementarkurs BEWEGEN

  • Yoga-Elementarkurs ATMEN

  • Yoga-Elementarkurs KREISLAUF

  • Yoga-Elementarkurs ÜBERGÄNGE

  • Yoga-Elementarkurs UMKEHRHALTUNGEN

  • Yoga-Elementarkurs HINGABEHALTUNGEN



3. Unterrichtsgestaltung und Vorstellstunden

In zwei Seminaren (je 20 UE) mit jeweils zwei DozentInnen wird praxisnah auf die spätere Unterrichtsgestaltung vorbereitet. In den Vorstellstunden haben die WeiterbildungsteilnehmerInnen Gelegenheit, in kollegialer Atmosphäre selbst Übungssequenzen zusammenzustellen und anzuleiten und so ihre Befähigung zur Yogalehrerin/ zum Yogalehrer darzustellen.


Übersicht

  • 300 UE Anerkannte Inhalte aus dem Psychologiestudium

  • 120 UE Yoga und Psychologie

  • 120 UE Yoga-Elementarkurs inkl. medizinischer Grundlagen

  • 40 UE Unterrichtsgestaltung und Vorstellstunden

  • 120 UE Selbstpraktikum

  • 700 UE Insgesamt

Diese Fortbildungsreihe besteht aus folgenden Modulen


  • 18.09.2015 bis 20.09.2015

    Modul 1: Yoga als Methode der Gesundheitsförderung in Bochum

    Prävention ist im Gesundheitsbereich ein wichtiges Thema. Aus den Erfahrungen vieler Jahre zeigt sich, dass Yoga dabei einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. In der umfassenden Sichtweise achtsamer Yoga-Arbeit liegt die besondere Möglichkeit, Menschen Unterstützung und Hilfe zu geben. Das genaue und achtsame Beobachten des eigenen Körpers hilft, die eigene Wahrnehmung zu schulen und den Begrenztheiten bewusst zu begegnen. Sich der Herausforderung zu stellen, sich bewusst zu spüren und den unruhigen Geist zu bändigen, führt den Menschen in die eigene, ruhende Mitte.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Ansgar Sievering-Glatz (mehr zum Dozenten...)
  • 30.10.2015 bis 01.11.2015

    Modul 2: Yoga als Methode der Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung in Bochum

    Yoga als Weg der Selbsterkenntnis lenkt die Aufmerksamkeit auf das subtile Wahrnehmen von Wirkungen, zunächst auf der körperlichen und dann auf der seelischen und geistigen Ebene. In Theorie und Praxis erfahren die TeilnehmerInnen das ganzheitliche Menschenbild: Eine aufgerichtete Wirbelsäule und ein geweitet entspannter Brustkorb lösen ein befreiendes Gefühl aus und ein verändertes Bewusstsein bewirkt eine andere Körperhaltung. Durch achtsames, d.h. wertungsfreies Wahrnehmen werden Denk- und Verhaltensmuster spürbar. Indem die Bewegung mit dem Bewusstsein und dem Atem verbunden wird, wird sie ökonomischer und harmonischer, eine natürliche Authentizität stellt sich ein. Es wird als sinnvoll erlebt, die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von anregenden und beruhigenden Übungen wird vermittelt, wie Sympathikus und Parasympathikus in ihrem gesunden Zusammenspiel gefördert werden können.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Regina Weiser (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Weiser, R., (2012 ). Mit Yoga Lebensängste bewältigen. Ostfildern: Patmos Verlag.
  • 20.11.2015 bis 22.11.2015

    Modul 3: Yogaphilosophie und Psychoanalyse in Bochum

    Zwischen den Grundlagen des klassischen Yoga, wie es traditionell in Indien gelehrt wurde und der Psychoanalyse, wie sie in den klassisch ausgerichteten Schulen gelehrt wird, gibt es erstaunliche Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen, die deshalb so überraschend sind, weil sich östliche Philosophie und Psychoanalyse völlig unabhängig entwickelten. So ist zum Beispiel in der indischen Tradition des Yogaunterrichts die Beziehung des Lehrers mit seinem Schüler entscheidend für die Entwicklung des Schülers. Um diese und andere Gemeinsamkeiten deutlich werden zu lassen, nutzt dieses Seminar neben der persönlichen Erfahrung des Dozenten als ausgebildeter Psychoanalytiker und Yogalehrer vor allem relevante Textquellen:


    • Entsprechende Textstellen aus den Yogasutren des Patanjali, insbesondere die ersten 4 Sutren des 1. Buches des Patanjali

    • Die Bhagavad-Gita, ein auch für den Hinduismus grundlegender Text, in dessen Zentrum ein psychischer Konflikt des Protagonisten steht und in welchem die Yoga- Grundlagen erläutert werden

    • Die Upanishaden, in deren frühen indischen Philosophien sich Gedanken zum Beleg grundlegender Gemeinsamkeiten beider Systeme - Yoga und Psychoanalyse - finden


    Die Zusammenschau beider Sichtweisen kann sowohl Yogalehrende als PsychotherapeutInnen bereichern. Das Seminars behandelt auch die praktischen Konsequenzen für den Yogaunterricht.
    Dozent(en):
    Dr. phil. Hellfried Krusche (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Desikachar, T. K. V. , Krusche, H.(2007). Das verborgene Wissen bei Freud und Patanjali. Stuttgart: Theseus.
  • 15.01.2016 bis 17.01.2016

    Modul 4: Yoga Elementarkurs BEWEGEN in Göttingen

    Im ersten Teil der Betrachtung und Übungspraxis wird eine Einführung in die besondere Perspektive des Marma-Yoga® gegeben. Auch stehen in diesem ersten Teil die Gelenke im Mittelpunkt der Erfahrung und wie sich verschiedene Aktivierungsvorgänge, die mit Hilfe der Yoga-Übungen simuliert werden, in Erscheinung bringen. Über die Gelenke wird in Form von „Hin-Zu" und „Weg-von"-Reaktionen in den verschiedenen Situationen des Lebens die Richtung im Raum gegeben. So bilden der Gehvorgang und das Laufen als ein Weggehen bzw. Weglaufen vor etwas und als Hingehen-auf -etwas- zu den Hintergrund der hier eingesetzten Yoga-Asanas, die als Einzel- wie auch als Partnerübung angeboten werden.
    Ebenfalls findet in diesem Seminar ein Kennenlernen der sechs „Bögen der Lebendigkeit" statt und wie diese sich in den Testsituationen der Yoga-Übungen zwischen Hingabe, Aushalten und Weglaufen-wollen mitteilen.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R., (1999). YOGA-Elementarkurs Band 1 Bewegen. 2.Auflage. München.
  • 18.03.2016 bis 20.03.2016

    Modul 5: Yoga Elementarkurs ATMEN in Göttingen

    Die Erfahrung der 6 Bögen der Lebendigkeit wird aus der Perspektive des Funktionskreises „Atmen" und der Sauerstoffversorgung der Muskeln beleuchtet. Besonderes Augenmerk gilt der Sensibilisierung für die Schnittstellen der Funktionen von roten, sauerstoffreichen und aerob arbeitenden Muskeln mit den weißen, sauerstoffarmen und anaerob arbeitenden Muskeln. In Situationen der Verunsicherung spielt das gekonnte Zusammenspiel der roten langsam reagierenden Muskeln und der weißen schnell arbeitenden Muskeln eine besondere Rolle. In diesem Kontext spielt die Sensibilisierung für das Erleben von Kraft und Zeit eine besondere Rolle, und ob hiervon Qualitäten wie Aufbruchsstimmung, Begeisterung und Aufatmen unterstützt werden.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R. (1998). YOGA-Elementarkurs Band 2 Atmen. 2.Auflage; München.
  • 03.06.2016 bis 05.06.2016

    Modul 6: Yoga Elementarkurs KREISLAUF in Göttingen

    In der „Kommunikation" zwischen Muskelspannung, Blutdruck und den jeweils aktuell im Blut transportierten Informationen und Botenstoffen organsiert sich auch das wechselseitige Zusammenspiel zwischen willkürlicher Ausrichtung und emotional-unwillkürlicher Antwortbereitschaft auf die Fragestellungen des Lebens. In der myogenen Autonomie der mittleren Schicht der Blutgefäße spielen sich innerhalb der Blutgefäße offensichtlich im Besonderen diese Vermittlungsprozesse ab. Das Zusammenführen dieser linearen und flächigen Zeitprozesse wird besonders in gedrehten Yoga-Haltungen getestet, wie etwa dem gedrehten Dreieck (Parivrtta Triokonasana). Reflektionen über die sehr weit verbreitete essentielle Hypertonie als Ausdruck des Wirkens von Schutz- und Kampfreflexen runden dieses Seminar ab.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R. (2004). YOGA-Elementarkurs Band 3 Kreislauf. 2.Auflage; München.
  • 02.09.2016 bis 04.09.2016

    Modul 7: Yoga Elementarkurs ÜBERGÄNGE in Göttingen

    „Dieser Band beschäftigt sich mit den Übergängen des inneren Zeiterlebnisses, in welchem uns die eine oder andere Stimmungslage befällt. Es liegt nahe, den Zustand der Austrocknung mit der Sommerperiode, dem Tag, dem Wachzustand und der Hyperaktivität zusammenzubringen. Das Gefühl von Saft im Leib lässt sich dagegen mit der Winterperiode, der Nacht, dem Schlafzustand und der Erholung vergleichen." (R. Lobo; 1987). Die ayurvedisch-yogische Betrachtung der Übergänge zwischen Muskeln und Knochen, also der Sehnen, gibt sowohl Auskunft über das aktuelle Zeitgefühl, als auch über Prozesse der Synchronisierung und Desynchronisierung im Verfolgen willentlich gesetzter Ziele. Die Haltung des Bootes (Navasana), ebenso wie gekippte und gedrehte Varianten desselben und Variationen des Drehsitzes (Matsyendrasana) begleiten dieses Seminar.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 4 Übergänge. 1.Auflage; München.
  • 04.11.2016 bis 06.11.2016

    Modul 8: Yoga Elementarkurs UMKEHRHALTUNGEN in Göttingen

    Der Kopfstandzyklus (Sirsasana) wird in Verbindung gebracht mit der Fähigkeit zum Genuss - gerade auch in kritischen Situationen. Die Hirnrinde wird in Phasen des Genusses von den Blutgefäßen des Kopfes als Ganzes versorgt als Grundlage zum Aufspüren neuer Lösungswege in bislang unbekannten Situationen. Schaltet das Gehirn auf Bedrohung, kommt es eher zu einer Spezialisierung und einer selektiven Aktivierung. Für den Kopfstand im Sinne des Yoga sind zwei Ziele typisch: 1) Im Kopf entsteht bei Verwirklichung von „Yoga" ein Empfinden von Entspannung, Entlastung, Gelassenheit. Im Raum der Augen erlebt der Übende eine Art „konzentrative Schwere". 2) Im Hals, Rumpf und in den Extremitäten bleiben Beweglichkeit und Geschmeidigkeit erhalten.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 5 Umkehrhaltungen. 1.Auflage; München.
  • 02.12.2016 bis 04.12.2016

    Modul 9: Yoga Elementarkurs HINGABEHALTUNGEN in Göttingen

    Unter besonderer Berücksichtigung der Regulationen in den Blutgefäßen des Halses wird sich in diesem sechsten und letzten Teil der Reihe dem Schulterstandzyklus (Sarvangasana) gewidmet, mit dem vor allem die Fähigkeit zur sinnlichen Hingabe befragt wird. In „Sarvangasana" (Sarva = alles, vollständig. Anga = Glied, Teil) erlebt die/der Übende in seinen Bögen der Lebendigkeit eine hohe Vitalität, während sie/er im Bereich der Sinnesorgane in eine Art sinnliche wache Trance eintaucht. Daher wird dieser Übungszyklus auch mit dem Thema der Hingabefähigkeit in der Sexualität verknüpft und geschaut, ob dies ein Lebensfeld der Spannung erzeugenden Leistungsreize ist oder ein Feld des sinnlichen Spiels sein kann.
    Dozent(en):
    Dipl.-Sozialwirt Michael Röslen (mehr zum Dozenten...)
    Ärztin Heike Zimmermann (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 6 Hingabehaltungen. 1.Auflage. München.
  • 03.03.2017 bis 05.03.2017

    Modul 10: Yoga aus verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Perspektive in Bochum

    Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten zur aktiven Selbstbehandlung ihrer inneren Überforderung, indem sie sich körperlich fit halten. Hierbei kommen häufig Entspannungstechniken aus dem asiatischen Raum zur Anwendung. Eine Technik, welche der körperlichen Fitness und der Entwicklung des Bewusstseins gleichermaßen dient, ist Yoga. Das erklärt auch die zunehmende Beschäftigung von PsychotherapeutInnen mit dem Thema Yoga. Es gibt offenbar sowohl bei Yoga Praktizierenden als auch bei PsychotherapeutInnen ein Interesse, von der anderen Seite etwas zu erhalten, was in der jeweilig eigenen Disziplin vermisst wird.
    Dieses Seminar soll das Verhältnis von Yoga und Psychotherapie aus verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Perspektive beleuchten. Hierbei werden die Wurzeln und die tradierte Weitergabe von Yoga, Grundzüge der Samkhya- Philosophie und der Yogasutren des Patanjali vorgestellt und ihre Beziehung zu Verhaltenstherapie und Psychoanalyse erläutert. Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse in für den Yoga wichtigen Schulen der klassischen indischen Philosophie, die mit Hilfe praktischer Übungen von den TeilnehmerInnen erarbeitet und vertieft werden.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Ilka Pundt (mehr zum Dozenten...)
    Literaturempfehlungen:
    Krusche, H., Desichakar, T. K. V. (2007). Das verborgene Wissen bei Freud und Patanjali. Stuttgart: Theseus
    Unger, C., Hofmann-Unger, K. (2011). Yoga und Psychologie. Persönliches Wachstum und Risiken auf dem Übungsweg. Ein Leitfaden für Übungsweg. Ahrensburg: verlag ganzheitlich leben
  • 05.05.2017 bis 07.05.2017

    Modul 11: Yoga im Rahmen der Stressprävention in Bochum

    In der heutigen Zeit spiegelt die Schnelllebigkeit die Herausforderungen des Alltags wieder. Viele Menschen fühlen sich gestresst und sind auf der Suche nach Ausgleich und Entspannung. Stressprävention ist notwendige Lebensunterstützung für viele Menschen, die sich gestresst fühlen. Mit bewusster und achtsamer Beobachtung unserer Lebenssituationen erfahren wir Möglichkeiten, unser Verhalten aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Hier bieten sich die Verbindungen bewährter Entspannungsmethoden und achtsamer Yoga-Arbeit als wichtige Ergänzungen an, um dem Alltags-Stress zu begegnen.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Ansgar Sievering-Glatz (mehr zum Dozenten...)
  • 09.06.2017 bis 11.06.2017

    Modul 12: Yoga als anerkannte Methode in der Prävention in Bochum

    Yoga ist eine anerkannte Methode in der Gesundheitsprävention. Um als KursleiterIn bei den Krankenkassen anerkannt zu werden, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die den gesetzlichen Rahmenbedingungen, verankert im Präventionsgesetz, unterliegen. Im theoretischen Teil des Seminars werden diese geklärt und Hilfestellungen für den Umgang mit den Krankenkassen gegeben.
    Auch wenn wir als YogakursleiterInnen eher in der Primärprävention tätig sind, werden sich in unseren Kursen immer wieder Menschen mit körperlichen Einschränkungen einfinden. Im praktischen Seminarteil werden daher Kenntnisse erarbeitet, wie klassische Asanas für gesundheitlich eingeschränkte TeilnehmerInnen modifiziert werden können. Dazu gehört das Wissen um vereinfachende Alternativen, sowie den Einsatz von Hilfsmitteln wie Gurten, Blöcken, zusätzlichen Decken u.a.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Angela Cuno (mehr zum Dozenten...)
    Dipl.-Psych. Thomas Richter (mehr zum Dozenten...)
  • 15.09.2017 bis 17.09.2017

    Modul 13: Unterrichtsgestaltung und Vorstellstunden I in Bochum

    Im ersten Teil lernen die TeilnehmerInnen etwas über den didaktischen Aufbau einer Yogastunde im Gruppensetting. Dabei wird darauf eingegangen, welche unterschiedlichen Zielsetzungen dabei verfolgt werden können und wie diese erreicht werden. Es wird auf verschiedene Phasen des Unterrichts eingegangen: Aufwärmphase, Hauptteil und Entspannungsphase und Anregungen für entsprechende Übungen und Übungssequenzen gegeben. Weitere Schwerpunkte dieses Seminars sind:

    • Der Kontakt zur Gruppe

    • Der Einsatz von Stimme und Gesten

    • Vormachen von Übungen und Korrektur


    Die angehenden YogalehrerInnen sollen, in einer kurzen Lehrprobe und in der anschließenden Besprechung, ihre Befähigung zum Durchführen eigener Kurse darstellen. Dabei besteht die Möglichkeit die Lehrprobe bei Bedarf im zweiten Seminar zu wiederholen.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Ilka Pundt (mehr zum Dozenten...)
    Dipl.-Psych. Angela Cuno (mehr zum Dozenten...)
    Dipl.-Psych. Thomas Richter (mehr zum Dozenten...)
  • 10.11.2017 bis 12.11.2017

    Modul 14: Unterrichtsgestaltung und Vorstellstunden II in Bochum

    In diesem zweiten Teil werden Inhalte des ersten Teils sowie die Durchführung eigener Übungssequenzen durch die TeilnehmerInnen vertieft (weitere Lehrproben). Zusätzlich wird auf Besonderheiten des Einzelunterrichts und allgemein auf Kontra-Indikationen hingewiesen.

    Des Weiteren wird vermittelt, wie mit „schwierigen Situationen" umgegangen werden sollte, dazu gehören Störungen durch Teilnehmer, Umgang mit Schmerzen und Notfälle.
    Dozent(en):
    Dipl.-Psych. Regina Weiser (mehr zum Dozenten...)
    Dipl.-Psych. Ilka Pundt (mehr zum Dozenten...)
Dieses Curriculum ist geeignet für:
Diplom/ Master/ Bachelor in Psychologie, ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen sowie andere Berufsgruppen mit fachlichem Bezug, die Entspannungsverfahren im präventiven und/oder gesundheitspädagogischen Bereich einsetzen wollen.
Studierende der Psychologie oder gesundheitswissenschaftlicher Stuiengänge, die kurz vor ihrem Abschluss stehen.

Seminarflyer zum Downloaden
Literaturempfehlungen:
Lobo, R. (1999). YOGA-Elementarkurs Band 1 Bewegen. 2.Auflage; München.
Lobo, R. (1998). YOGA-Elementarkurs Band 2 Atmen. 2.Auflage; München.
Lobo, R. (2004). YOGA-Elementarkurs Band 3 Kreislauf. 2.Auflage; München.
Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 4 Übergänge. 1.Auflage; München.
Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 5 Umkehrhaltungen. 1.Auflage; München.
Lobo, R. (1987). YOGA-Elementarkurs Band 6 Hingabehaltungen. 1.Auflage. München.
Hinweise:
Die Veranstaltung ist anrechenbar für folgende Zertifizierungen:

  • „YogalehrerIn BDP" des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (nur für PsychologInnen)

  • Yoga-GesundheitstrainerIn BUGY" des Berufsverbandes Unabhängiger Gesundheitswissenschaftlicher Yogalehrender (von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannte Zertifizierung)

  • Nähere Informationen unter:http://psychologenakademie.de/zertifizierung/



Nach Absolvierung dieser Veranstaltung können PsychologInnen das Zertifikat „YogalehrerIn BDP" bei der Geschäftsstelle der Sektion Klinische Psychologie im BDP erwerben. Um Kurse zur primären Prävention nach § 20 SGB V für die Krankenkassen anbieten zu können, stellt der BDP zertifizierten YogalehrerInnen BDP Kursunterlagen zur individuellen Anpassung des individuellen Angebotes zur Verfügung, die für die Antragstellung bei der Zentralen Prüfstelle Prävention genutzt werden können.
Abschluss:
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Akkreditierung:
Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen und NRW beantragt. In der Regel entspricht die Anzahl der Fortbildungseinheiten der Anzahl der Unterrichtseinheiten.
Ihre Ansprechpartnerin:
Nadine Irmler
Email: n.irmler@psychologenakademie.de
Telefon: 030 / 20 91 66 333
Telefax: 030 / 20 91 66 316
PTK-Punkte beantragt
Termin(e):
Modul 1:
18.-20.09.2015
Modul 2:
30.10.2015-01.11.2015
Modul 3:
20.-22.11.2015
Modul 4:
15.-17.01.2016
Modul 5:
18.-20.03.2016
Modul 6:
03.-05.06.2016
Modul 7:
02.-04.09.2016
Modul 8:
04.-06.11.2016
Modul 9:
02.-04.12.2016
Modul 10:
03.-05.03.2017
Modul 11:
05.-07.05.2017
Modul 12:
09.-11.06.2017
Modul 13:
15.-17.09.2017
Modul 14:
10.-12.11.2017

Unterrichtsdauer: 280

Ort: Bochum/Göttingen
Curriculum
max. Teilnehmerzahl: 16
Buchungscode: NW2015-GF-7